LUXEMBURG
SVEN WOHL

Luxemburgs Jugendherbergen glänzen mit moderner Ausrichtung

Für viele Luxemburger war die Pandemie der Anlass für die Entdeckung des Großherzogtums als Ferienziel. Neben den Campings, die sich über zahlreiche neue Besucher aus dem eigenen Land freuen durften, konnten auch die Jugendherbergen profitieren. Da die 50-Euro-Gutscheine noch bis Ende des Jahres gültig sind und sich in den letzten Jahren viel in der Landschaft der Jugendherbergen in Luxemburg getan hat, macht der Verein der luxemburgischen Jugendherbergen auf das Angebot aufmerksam.

Hohe Familienfreundlichkeit

In Luxemburg finden sich neun Jugendherbergen, die allesamt auf einem modernen Stand sind. Sie bieten Familienzimmer, Freizeitaktivitäten und attraktive Preise an. Dass man hier auf eine hohe Familienfreundlichkeit setzt, sieht man als Selbstverständlichkeit an und auch im Preis versucht man hier, den Familien mit Nachwuchs entgegen zu kommen. Selbst Erwachsenengruppen können sich eine Ermäßigung erwarten und zusätzliche Rabatte sind bei einer Mitgliedschaft auch für Besichtigungen, Autovermietungen und Reiseversicherungen vorgesehen. Der Übernachtungsgutschein kann dabei bei zwei Angeboten eingelöst werden: Die Übernachtung mit Vollpension oder zwei Übernachtungen mit Frühstück.
Doch Jugendherbergen bieten einem mehr als bloß ein Bett und ein Frühstück an. Auch werden zahlreiche Aktivitäten ermöglich. In Luxemburg sind hier vor allem das Wandern und Radfahren eine beliebte Möglichkeit, das Land zu erkunden und das bei jeder Jahreszeit. Natürlich gibt es mittlerweile auch zahlreiche Indoor-Aktivitäten. Dazu gehört etwa in Echternach eine 14 Meter hohe Indoor-Kletterwand oder die Indoor-Spielplätze in Beaufort und Lultzhausen. In Beaufort steht sogar eine Bowlingbahn, Kicker und Air Hockey zur Verfügung.  
Die eigene Restaurantkette „Melting Pot“ setzt grundsätzlich auf saisonale und frisch zubereitet Mahlzeiten. Neben den Tagesgerichten werden auch noch Kindermenüs und Snacks angeboten. Die Jugendherberge hat als Konzept in Luxemburg einen weiten Weg hinter sich. Seit 1909 existiert das Konzept bereits bei unseren deutschen Nachbarn, doch erst 1933 wurde die erste Jugendherberge in Luxemburg gegründet. Mitte der 70er wurden regelmäßig über 100.000 Besucher im Jahr begrüßt, so der Verein der luxemburgischen Jugendherbergen. Erst in den 80ern wurde die Altersgrenze von 26 Jahren aufgehoben. Ab 1996 kam es vermehrt zur Renovierung bestehender Infrastrukturen. Als ein wesentlicher Meilenstein gilt auch der Bau und die Veröffentlichung der neuen Jugendherberge in Esch/Alzette. Für die Zukunft ist auch gesorgt: die Jugendherberge in Hollenfels soll renoviert werden und in Ettelbrück soll im Rahmen des Bahnhofsausbaus ebenfalls eine neue Jugendherberge entstehen.
Mehr Informationen unter youthhostels.lu