LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

UNICEF-Luxemburg begeht 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention

Vor 25 Jahren, am 20. November 1989, wurde das Übereinkommen über die Rechte der Kinder, kurz UN-Kinderrechtskonvention, von der UN-Vollversammlung angenommen. In Kraft trat sie am 2. September 1990, dreißig Tage nach der 20. Ratifizierung durch ein Mitgliedsland. Beim Weltkindergipfel vom 29. bis 30. September 1990 in New York verpflichteten sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt zur Anerkennung der Konvention. Die Konvention wurde weltweit von 191 Staaten ratifiziert (das sind alle Staaten der Welt bis auf die Vereinigten Staaten und Somalia). Wenn ein Land eine Konvention ratifiziert, verspricht es, die einzelnen Artikel der Konvention in geltendes nationales Recht umzusetzen, soweit dies nicht bereits erfolgt ist.

Mit einer Reihe von Veranstaltungen begeht UNICEF-Luxemburg den 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten gestern Abend mit einem Rundtischgespräch zum Thema „Les enfants de la récession“ im Cercle-Cité. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass in Luxemburg seit 2008 die Kinderarmut steigt.

Für Kinderrechte sensibilisieren

Unter dem Titel „Infancia, photographies d’Isabel Muñoz“ wird eine Ausstellung über die Lage der Kinder in der Welt im „Espace Royal Monterey“ und im „Centre bancaire Kirchberg“ der BGL BNP Paribas organisiert. Der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist die Ausstellung vom 20. November bis zum 19. Dezember 2014, von montags bis freitags von 9.00 bis 16.00.

Die Aktionswochen für Kinderrechte „Kannerliicht“ von UNICEF-Luxemburg werden vom 18. November bis zum 14. Dezember 2014 über die Bühne gehen.

Die im Rahmen dieser Wochen gesammelten Gelder sollen für die Straßenkinder in Brasilien zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen des in diesem Jahr den Rechten der Kidner gewidmeten Festivals „Cinéma du Sud“ lädt UNICEF-Luxemburg in Zusammenarbeit mit „SOS Villages d’Enfants Monde“ ein zur Vorführung des Films „Bekas“ am Donnerstag, dem 13. November um 18.30 im „Ciné Utopia“ in Luxemburg-Limpertsberg. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Brüdern, die ihre Eltern während des ersten Golf-Krieges verloren haben. An dem Tag, an dem sie „Superman“ im Kino entdecken, beschließen sie, in die Vereinigten Staaten zu gehen, eine „Stadt“, die sie, so ihre Vorstellung, in zwei bis drei Tagen erreichen wollen, um den Superhelden aufzusuchen. Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass der Musikstudent Max Molling ein luxemburgisches Lied der Kinderrechte geschrieben hat, dass von dem „Luxembourg Studio Orchestra“ zusammen mit einer Kindergruppe der Grundschule Born aufgenommen wurde. Ab Mitte November kann das Lied unter www.unicef.lu/chanson heruntergeladen werden.