PASCAL STEINWACHS

Da weilte dieser Tage doch tatsächlich die amtierende „Miss Libanon“ auf Besuch in Luxemburg, sehr zur Verzücktheit der Erzbistumszeitung, die vor Begeisterung dann auch fast hyperventilierte: „Mit ihrem weißen Zweiteiler, dem langen dunklen Haar, dem kirschroten Mund und mit einer unschuldigen Ausstrahlung gesegnet, wirkt sie (die orientalische Schönheit, nicht die Erzbistumszeitung, d. Red.) wie eine moderne Prinzessin aus ‚Tausendundeine Nacht’“. Die Schönheitsprinzessin blieb dem Erzbistums-„Wort“ gegenüber jedoch ziemlich cool: „Ich liebe die Kühe hier. Nur die Milch schmeckt mir nicht“.

Nicht von schlechten Eltern war aber auch eine gestrige Überschrift aus selbiger Zeitung: „‘Määäh!’ ruft es aus dem Wald“; wahrscheinlich hat „Miss Libanon“ aber einfach nur Määäh mit Muuuh verwechselt (und dabei auch noch die Tätärätätä vergessen). Im „Wort“ - Achtung Wortspiel (und noch ein Wortspiel) - zu Wort kam gestern aber auch Kammerchef Mars Di Bartolomeo, der hier verrät, dass er seine Gäste am liebsten mit „Pasta in allen Varianten“ verwöhnt, sein wichtigstes Arbeitsgerät „mein Gehirn“ ist, und dass seine Urlaubslektüre aus Thrillern und Krimis besteht. Und Claude Meisch, der liest (laut RTL) im Urlaub „Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst“...