PASCAL STEINWACHS

Etienne Schneider ist nicht nur der Mensch, der das Großherzogtum in den Weltraum verfrachten will, sondern auch derjenige, der für den neuen Superdupermegaultracomputer verantwortlich zeichnet, der ja schneller rechnen soll als Lucky Luke schießen kann, und zwar so rapide wie zehn Petaflops, was anscheinend noch dalli dallier ist als ein Mega-Flop. Getauft wurde das Dings übrigens auf den Namen „Meluxina“, was fast so schräg wie Balkenstein Stulpnagel oder Jakob Fuglsang ist. Letzterem hat das „Tageblatt“ gestern sogar einen Kommentar („Je suis Fuglsang“) gewidmet, den wir aber aus wettertechnischen Gründen nicht lasen (draußen schien die Sonne, so dass es Besseres zu tun gab, als Zeitung zu lesen), so dass wir leider immer noch nicht wissen, was es denn nun mit diesem Fuglsang auf sich hat.

Arbeits- und Sportminister Dan Kersch ist jedenfalls schon ganz aufgeregt, drohte er doch am Wochenende mit der Niederlegung seiner Funktionen, was das „Tageblatt“ zur Überschrift „Kersch droht mit Rücktritt“ inspirierte (er ist aber immer noch da, d. Red.).

Da ist dessen Parteikollegin Mady Delvaux schon weiter. So wollte das „Wort“ wissen, warum diese mit der Politik aufhört: „30 Jahre sind genug“. Da kann Jean Asselborn nur lachen...