PASCAL STEINWACHS

Da ist dem „Wort“ am Donnerstag aber ein gehöriger Scoop gelungen. „Es rauscht im Blätterwald“, so das erzbistümliche Blatt, das doch tatsächlich herausgefunden hat, dass die Bäume im Herbst ihr Laub verlieren. Wenn das so weiter geht, dann wird es demnächst vielleicht sogar abends dunkler, im Winter kälter und in der Dusche feucht, aber so fies schwarzmalen wollen wir dann doch lieber nicht.

Da loben wir uns den früheren Uni-Chef Rolf Tarrach, der den „Tageblatt“-Lesern gestern im Rahmen des 50. Jubiläums von „Raumschiff Enterprise“ (nicht zu verwechseln mit „Micky Maus“) verzweifelt zu erklären versuchte, was Wurmlöcher sind, wobei diese, „wegen Quanteneffekten“, aber anscheinend „nicht befahrbar“ sind...

Ganz andere Probleme hat indes Tweet-König Laurent Mosar, der gestern ausnahmsweise mal nicht Konfuzius, sondern Yves Montant zitierte, dabei aber höchstwahrscheinlich Yves Montand meinte: „In der Politik ist es wie im richtigen Leben: man kann eine Krankheit nicht heilen, indem man das Fieberthermometer versteckt“. Und Hans Magnus Enzensberger, aber das dürfte Mosar bekannt sein, hat gesagt, dass „der Eintritt in die Politik“ der „Abschied vom Leben, der Kuss des Todes“ sei.

Wir, von der „Opgepikt“-Redaktion, stehen unsererseits mehr auf den ostfriesischen Philosophen Otto, der Konfuzius in nichts nachsteht: „Wenn mir der Magen knurrt, muss ich immer denken: I am hungry – ich bin Ungar! And I am thirsty – ich bin Donnerstag!“ Und am Sonntag ist „Gromperefest“ bei der Hesperinger CSV...