LUXEMBURG
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Studie ergibt, dass Einheimische nicht unter steigender Zahl an Ausländern leiden

Je mehr Ausländer im eigenen Land leben, desto zufriedener sind die Einheimischen. Dies ist das Fazit, welches das STATEC nach einer Umfrage in 24 europäischen Ländern zieht. Dies widerspricht den teils emotional geführten Diskussionen rund um die Migrationsfrage wie auch die politischen Richtungswechseln in einigen europäischen Ländern. Beispielsweise würden mehr als 40 Prozent der in Luxemburg lebenden Personen Immigranten sein. Jedoch würden 95 Prozent der Luxemburger angeben, dass sie mit ihrem Leben zufrieden seien.

Starke Zusammenhänge mit der Wirtschaft

Anders sieht es in Bulgarien aus: Hier machen Migranten gerade einmal zwei Prozent der Einwohner aus. Nur die Hälfte der Einwohner zeigten sich derweil zufrieden mit ihrem Leben.

Die Statistiker geben jedoch zu bedenken, dass Immigranten sich eher ein Land aussuchen würden, in dem eine effiziente Wirtschaft zu finden sei. Außerdem sei die Anwesenheit einer ausländischen Bevölkerung nur einer von vielen Faktoren, welche die Zufriedenheit einer Bevölkerung beeinflussen.

Dennoch lasse sich ein Unterschied zwischen den alten und den neuen EU-Mitgliedsländern feststellen. In den alten Ländern hätte die Migration keinen bedeutenden Einfluss auf die Zufriedenheit der Einheimischen. Die Daten, die analysiert wurden, stammen aus den Eurobarometer-Umfragen von 2005 bis 2017.