CLAUDE KARGER

Der Pippi-Langstrumpf-Fan und „Wort“-Wochenrückblicker pickt sich mal wieder aus den vergangenen sieben Tagen heraus was ihm gefällt. Zum Beispiel die wütenden „Boxemännercher“ - gemeint ist die Soldatengewerkschaft SPAL - die bei ihrer Generalversammlung am Donnerstag aus „allen Rohren“ geballert habe. Die Truppe ist zwar sauer, aber wie es scheint deutlich weniger als sie das zu Zeiten des früheren Armeeministers war. „Jean-Marie Halsdorf erkennt noch rechtzeitig die Gefahr und wagt sich lieber nicht auf feindliches Terrain vor“, weiß der „Wort“-Schreiber. Dabei hatte die SPAL dem Ex-Minister sogar ein Überlebenskit bereit gelegt. Aber lieber „im parlamentarischen Schützengraben“ abwarten, wie das Duo Schneider/Closener sich schlage. „Als „Goodwill“-Aktion könnte Etienne Schneider zum Beispiel seine Staatssekretärin gen Härebierg abkommandieren und dort leckere „Bretzeln“ verteilen lassen“, schlägt der „Wort“-Mann vor, der Closener aber in dem Fall einen Dingo für die heikle Mission empfiehlt. Gegen geschulte Panzer-Knacker nützt das allerdings wenig. Eher ist vom Einsatzkommando Schneider/Closener viel Fingerspitzengefühl gefragt, um die explosive Lage beim Kontingent zu entschärfen. Derzeit übt es schon in einem weiteren Minenfeld, das ihnen Halsdorf hinterlassen hat: Die Polizei.