LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

„Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ“ stellt neue Auflage von „Luxembourg by cycle“ vor

Das derzeitige Frühlingswetter lädt regelrecht zum Radfahren ein. Radeln hat viele Vorteile: Das Fahrrad stößt keine Schadstoffe aus, macht keinen Lärm und erlaubt ein schnelles Weiterkommen. Auf Strecken von weniger als sechs Kilometern ist das Fahrrad unschlagbar und meist schneller als die Autos, die den Unannehmlichkeiten des Straßenverkehrs ausgesetzt sind. Auf etwas längeren Strecken, bietet es sich an, das Fahrrad und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu kombinieren. Das Großherzogtum verfügt über ein nationales Radwegenetz von über 600 Kilometern. Die Karte „Luxembourg by cycle“ gibt Aufschluss über die verschiedenen Radwege des Großherzogtums und der Großregion. Herausgegeben wird sie von der „Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ“ (LVI) mit der Unterstützung der Straßenbauverwaltung, der „Administration du Cadastre et de la Topographie“ und der Stadt Luxemburg. Gestern Vormittag wurde die fünfte Auflage von „Luxembourg by cycle“ 2017/18 im „Oekozenter Paffendall“ vorgestellt.

Für den Radfahrer unumgänglich

Diese Karte, auf der das nationale und regionale Radwegenetz im Maßstab 1:100.000 abgebildet sind, informiert den Radfahrer unter anderem über die Besonderheiten der Radwege, die Unebenheiten, die Distanzen der einzelnen Radwege sowie über die verschiedenen Fahrradvermietungen. Besonders hervorgehoben werden die Radwege, die entlang ehemaliger Eisenbahntrassen verlaufen und relativ einfach zu bewältigen sind, wie gestern von den LVI-Verantwortlichen um Präsidentin Monique Goldschmit hervorgehoben wurde. Ferner wird über das CFL-Eisenbahnnetz informiert, um die Kombination Zug-Fahrrad zu erleichtern. Als „Bed + Bike“ zertifizierte Übernachtungsstrukturen wurden ebenfalls bei der Ausarbeiten von „Luxembourg by cycle“ berücksichtigt. Die Erklärungen auf der Karte werden in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch gegeben.