LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Letztes „City Breakfast“ vor den Sommerferien mit einem bunten Programm

Im Rathaus auf dem „Knuedler“ ging gestern das letzte „City Breakfast“ vor den Sommerferien über die Bühne. Bürgermeisterin Lydie Polfer erinnerte daran, dass die Arbeiten am Großprojekt „Royal Hamilius“ gut vorankommen. Bis zum 27. Juli (Beginn des Kollektivurlaubs im Baugewerbe) soll auch der Belag in der Rue Notre-Dame vor dem Casino und dem Bildungsministerium fertiggestellt sein. Am 27. Juli werden auch drei weitere Haltestellen der Tram in Betrieb genommen werden: „Theater“, „Faïencerie“ und „Stäreplaz“. Wie Polfer weiter berichtete, wird die Tram auch während der „Fouer“ verkehren. Die „Fouer“-Aufbauarbeiten beginnen in diesem Jahr bereits am 29. Juli. Bis zum 14. August verkehrt die Tram am Glacis entlang vom Theater bis zum „Stäreplaz“ in beide Fahrtrichtungen. Nach dem 14. August verkehrt die Tram dann wie während der Dauer der „Schueberfouer“, die vom 23. August bis zum 11. September andauern wird. In der genannten Zeitspanne muss die Tram ab der „Stäreplaz“ an der Haltestelle „Faïencerie“ jeweils warten, bis die Tram aus Richtung „rout Bréck“ vor dem Theater angekommen ist. Polfer erinnerte daran, dass die Tram nun bis nach der „Fouer“ gratis verkehren wird.

Umstellungen im Busbetrieb

Auch wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass Mitte September eine Reihe von Umstellungen im Busbetrieb in der Hauptstadt erfolgen wird. Ab diesem Datum sollen die „Régime Général des Transports Routiers“ (RGTR)-Busse ihre Endstation am „Stäreplaz“ haben. Einzelheiten in diesem Zusammenhang sollen auf einer Pressekonferenz am 5. September mitgeteilt werden. Weiter sagte Polfer, dass derzeit eine Busspur in der Avenue Grande-Duchesse Charlotte eingerichtet wird, die bis zum 22. August fertig gstellt sein soll. An dieser Baustelle wird also auch während des Kollektivurlaubs im Baugewerbe gearbeitet.

Des Weiteren kündigte die Bürgermeisterin die Eröffnung der Tiefgarage im „Royal Hamilius“ für den 27. September 2018 an. Und wies darauf hin, dass am kommenden Wochenende (21. und 22. Juli 2018) ein neuer Straßenbelag an der „rout Bréck“ angebracht wird. Deshalb wird die „rout Bréck“ am kommenden Samstag und Sonntag für den Autoverkehr gesperrt sein.

Im Vorfeld der Parlamentswahlen

Im Zusammenhang mit den am 14. Oktober anstehenden Parlamentswahlen wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass man sich bis heute (19. Juli) in die Wählerlisten der Stadt Luxemburg eintragen kann. Vom 20. bis zum 27. Juli liegen die Wählerlisten dann im Rathaus am „Knuedler“ aus, wo man sie einsehen und eventuelle Beanstandungen vorbringen kann. Auch erinnerte die Rednerin daran, dass die Briefwahl vereinfacht wurde. Die Briefwahl kann ab dem 23. Juli angefragt werden, und zwar bis zum 4. September, wenn die Unterlagen an eine Adresse im Ausland verschickt werden sollen und bis zum 19. September bei einer Adresse im Großherzogtum. Das Formular, um die Briefwahl anzufragen, finden Interessierte auf der Internet-Seite der Stadt Luxemburg (www.vdl.lu).

Viel Animation in der Stadt

Bürgermeisterin Lydie Polfer erinnerte daran, dass im laufenden Sommer zahlreiche Events in der Hauptstadt anstehen. Nachdem das „Public Viewing“ der Fußball-Weltmeisterschaft problemlos über die Bühne ging, steht am 21.Juli die „Blues’n Jazz Rallye“ in den Vororten Grund, Clausen und Pfaffenthal an. Am Wochenende des 4. und 5. August ist das Straßentheater-Festival „Streeta(rt)nimation“ im Herzen der Stadt Luxemburg angesagt. Am Wochenende des 8. und 9. September, von 10.00 bis 16.00, finden weitere Tage der offenen Türen im neuen Wasserturm im „Ban de Gasperich“ statt.

Die „Quattropole“-Städte stellen sich vor

Ein neuer, grenzüberschreitender Städteführer „Luxemburg, Metz, Saarbrücken, Trier“, mit einem Foto der hauptstädtischen „Paschtoueschgaass“, auf der Deckelseite wurde von dem renommierten deutschen Verlag Dumont im Auftrag des Städtenetzes „Quattropole“ herausgegeben. Die vier Städte liegen etwa eine Stunde Autofahrt voneinander entfernt und teilen 2.000 Jahre gemeinsame Geschichte, wie Polfer sagte. In dem zweisprachigen Führer werden die „Quattropole“-Städte unter dem Motto „Vier Städte, drei Länder, ein Bett“ präsentiert, ist es doch möglich, Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier in einem Tag zu besichtigen. Der neue Dumont-Städteführer (Auflage: 5.000 Exemplare) ist zum Preis von 14 Euro im Buchhandel erhältlich.