LUXEMBURG
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Xenon und mehr: Parlamentarische Anfrage zur Ausstattung der Polizeiautos

Wer bei Dunkelheit mit dem Auto unterwegs ist, nimmt Helligkeit und Farbigkeit der Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge unterschiedlich wahr. Deshalb fällt es auf, dass einem nachts nicht mehr nur die leicht gelblich wirkenden Halogenlichter begegnen, sondern zunehmend bläuliche Xenon- sowie LED-Beleuchtung. Und bald, so heißt es vom deutschen Automobilclub ADAC, werden sich auch Pkw mit besonders hellem, annähernd weißem Laserstrahl daruntermischen. Ein Bericht, auf den sich auch der Piraten-Abgeordnete Marc Goergen in seiner parlamentarischen Anfrage an den Minister für Innere Sicherheit, François Bausch, bezieht.

Goergen möchte diesbezüglich gerne wissen, wie der Fuhrpark der Polizei „Licht-technisch“ bei den Fahrzeugen ausgestattet ist. Wie Bausch bilanziert, hätten alle Fahrzeuge, die die Polizei 2017 und 2018 angeschafft hat, Xenon- beziehungsweise Bi-Xenon-Lampen. Im Ganzen würde die Polizei aktuell über wenigstens 89 Fahrzeuge mit Xenon-Leuchten verfügen, was rund zehn Prozent der gesamten Flotte ausmachen würde. Sicherlich werde dieser Anteil in den kommenden Jahren weiter ausbaut werden.

Polizeispezifisches Equipment

Wie Bausch präzisiert, würden die Fahrzeuge der Polizei nach ihren Einsatzbereichen öffentlich ausgeschrieben werden: nach Typ, also Limousine, SUV oder auch Break, Dimension, Volumen Kofferraum, Motorleistung, Benziner oder Diesel, Abgasnorm, Traktion und auch Verbrauch. Weitere Sicherheitskomponenten würden von Werksseite eingebaut, wie Airbags, Navi-System, ABS, ESC, ASR, Klimaanlage, Regensensoren, Metall-Trenngitter bei einem Kombi-Break. Polizeispezifisches Equipment wie Front- und Heckleuchten und Rundumleuchten oder auch Digitalfunk ergänzen die Ausstattung. Wobei Bausch betont, dass die luxemburgischen Dienstwagen einen sehr hohen Sicherheitsstandard hätte, einen „höheren als bei vielen ausländischen Polizeieinheiten.“