LUXEMBURGPASCAL STEINWACHS

Bei all den Grausignachrichten um immer näher kommende Grusel-Viren aus dem Ausland - da helfen auch keine Limetten- oder Zitronenscheiben mehr -, in Rosenmontagsumzüge rasende Autofahrer oder einer an Plemplemheit nicht zu überbietenden Auszählung von Wahlzetteln bei der Hamburg-Wahl („FDP mit den Grünen verwechselt“, wie eine deutsche Boulevardzeitung das Ganze treffend resümierte), die gestern auf uns einprasselten, gab es wenigstens einen Lichtblick, und zwar denjenigen, dass das Großherzogtum in nicht allzu ferner Zukunft 14 Cannabis-Geschäfte bekommen soll, wie das soziokulturelle Radiodings erfahren hat. Wer will - und wer eine gute Kondition hat -, der kann sich nach dem Inkrafttreten des Gesetzes 30 Gramm pro Monat reinziehen, was bestimmt auch gegen das Corona-Virus hilft. Verkaufsstellen soll es jeweils vier in Luxemburg-Stadt und in Esch an der Alzette sowie jeweils eine in Remich, Capellen, Grevenmacher, Diekirch, und Mersch geben. Toll!

Das „Tageblatt“ schickte seinerseits gleich zwei seiner Leute zur Berlinale nach Berlin, die dort aber ziemlich doof aus der Wäsche guckten: „Wieso sind wir eigentlich hier und nicht da oben? Mittendrin statt nur dabei?“. Ja, warum wohl...