Hochsommerliche Temperaturen sind Gift für Museen. Die Villa Vauban konnte sich demnach glücklich schätzen, dass am vergangenen Samstag kühles, wechselhaftes Frühjahrswetter herrschte und viele Kunstbesucher den Weg in das Museum in der Avenue Emile Reuter gefunden hatten, um vom Jubiläumsprogramm der Villa zu profitieren. Fünf Jahre sind es her, dass das Museum, das zusammen mit dem Historischen Museum die „Musées de la Ville de Luxembourg“ bildet, wiedereröffnet wurde. Für die jungen Besucher bot das Team von Direktorin Danièle Wagener Kreativateliers, „Face Painting“-Programme, einen „Photomat“-Apparat, Pins-Workshops und eine Entdeckungstour durch die Kasematten im Park der Villa Vauban an. Die älteren Geburtstagsgäste konnten am Samstag von einem erweiterten Besichtigungsangebot profitieren. Ab 11.30 führten Mitarbeiter des Museums durch die aktuelle Expo „Absence of Subject“, den Villa Vauban-Beitrag zum „European Month of Photography“ (EMoP). Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September zu sehen. Bereits ab 10.00 wechselten alte Ausstellungskataloge und -plakate auf dem Büchermarkt die Besitzer. Die Nicolò Bertolino Jazz Band überbrachte der Villa ihre musikalischen Glückwünsche.
1.000 m² Ausstellungsfläche
Seit 2010 ist das Museum wieder für die Besucher zugänglich, die ersten Probebohrungen für die Renovierungs- und Umbauarbeiten fanden im Jahre 2005 statt. Der Altbau der Villa wurde im Rahmen der Bauarbeiten auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebraucht. Des Weiteren wurden die Licht- und Klimatechnik erneuert. Diese Modernisierungen seien vonnöten gewesen, um auch zukünftig in den Genuss von ausländischen Leihgaben zu kommen, erklärte die Villa Vauban auf „Journal“-Nachfrage. Der Anbau des Museum erlaubt dem Haus, großformatigere Bilder auszustellen und bietet ihm auch mehr Möglichkeiten bei der Ausstellung von Skulpturen. Die Ausstellungsfläche der gesamten Villa beläuft sich jetzt auf 1.000 m². Vor den Umbauarbeiten verfügte man lediglich über 250 m.²
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