Na da schau her. Die frisch gebackene Ministerin für Forschung und Hochschulbildung möchte auch 2014 gerne bleiben, wie sie dem „t“ anvertraute. Allerdings möglichst ohne jeden Abend auf einer Wahlveranstaltung und sonstigem Bürgernähe-Schabernack die Mär vum „séchere Wee“ runter zu beten. „Sollte dies notwendig sein, dann werde sie eben nicht Ministerin bleiben“, so Frau Hansen dezidiert. Die Nord-CSV wird sich also einiges einfallen lassen müssen, um „ihre“ Ministerin für den Wahlkampf zu gewinnen. Zum Beispiel Hansens Mitarbeiter im Ministerium zu überzeugen, die Chefin mal zu entbehren. Die freuen sich nämlich arg doll endlich „einen Minister „ganz für sich“ zu haben (ihr Vorgänger war wegen seiner zahlreichen Ressorts einmal pro Woche vor Ort, während sie praktisch täglich an die Montée de la Pétrusse kommt)“, so das „t“. Na, Biltgens Fränz hatte ja noch einiges mehr um die Ohren. Bei all dem Abschiedstrubel hatte er übrigens glatt vergessen, seiner Nachfolgerin zu sagen, dass sie noch während eines Jahres Ko-Präsidentin der europäischen Weltraumbehörde ist. Aber das gehört zum Lernprozess für die Neo-Ministerin, die hoch hinaus will. Und hofft, „dass se mech net op de Mound schéissen“. Das aber kann im politischen Geschäft schneller kommen als man denkt.
Mondsüchtig
journal.lu - 05.06.2013

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