LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Nicht nur, dass einen die derzeitige Saharaglut ganz meschugge und klebrig macht, nein, auch Corona wird immer nerviger. So muss man ab heute, wenn man nach Knokke, De Haan, Blankenberge oder sonstwo „on se Biitsch“ fahren will - das Wasserloch bei Insenborn ist ja inzwischen  immer ausgebucht - ein Einreiseformular ausfüllen, wobei man bei so viel Aufwand auch direkt zum Shoppen nach Trier fahren kann, was übrigens auch ohne Corona-Test geht: Einfach ein deutsches Nummernschild besorgen, Sandalen mit Klettverschlüssen und Socken anziehen, und wenn man angehalten wird, so tun, als könnte man Trierisch parlieren: „Wemma am Summer morjens de Viejelcher päifen heert, gäht et eäm scho vill bessa on ma gëtt fit wie dem Noper sein Kaaz“.  Über die Luxemburger Corona-Probleme mit Deutschland berichtete gestern aber auch eine große Boulevardzeitung, indem sie Jean Asselborn zitierte: „Nachbarn sauer wegen Corona-Warnung: Luxemburg ist ein Land und kein Schlachthof“, aber viel lustiger erschien uns da eine andere Story über einen 80-jährigen Jäger, der einen Badegast statt einem Wildschwein traf: „Er wollte eine Wildsau schießen. Aber traf einen Sonnenanbeter (68) auf der Liegewiese im Freibad. Letztlich hatte dieser dennoch Schwein...“ Hatte er tatsächlich...