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Projekt von „Terroir Moselle“ fördert den Verkauf in den Ländern der Großregion

Durch ein dreijähriges EU-gefördertes Projekt will die Vereinigung „Terroir Moselle“ beim Gewinnen von grenznahen Kunden über das Thema WeinArchitektur unterstützen. „Die 11,5 Millionen Einwohner der Großregion bieten den Winzerinnen und Winzern des Moseltals einen sehr offenen und noch unerschlossenen Markt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neue in Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland lebende Kunden sollen durch ein schmackhaftes und attraktives Angebot rund um Wein, Architektur und Baukultur angelockt werden. Zusätzlich würden auch Zollämter und die Industrie- und Handelskammern an einer besseren Vermittlung der notwendigen administrativen Exportschritte an die Winzer arbeiten und gegebenenfalls administrative Hürden im grenznahen Verkauf abbauen. Die Finanzierung des Projekts, für das ein Gesamtbudget von 446.427,56 Euro vorgesehen ist und das bis 2021 läuft, erfolgt mithilfe einer EU-Förderung über das INTERREG-Programm. 60 Prozent der Summe werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bestritten, der Rest stammt aus nationalen Kofinanzierungen. „Terroir Moselle“ EWIV ist eine grenzüberschreitende Vereinigung, welche die Moselweine der drei Länder (Frankreich, Luxemburg und Deutschland) zu mehr Bekanntheit verhelfen will. Sie besteht aus 19 Winzer- und touristischen Organisationen des gesamten Tals. Die EWIV wurde 2013 gegründet und wurde über das LEADER-Programm (Europäischer Fonds für die ländliche Entwicklung) am Anfang finanziert. Die Zusammenarbeit zwischen Winzer- und touristischen Organisationen der drei Moselländer besteht bereits seit 2010.

Mehr: terroirmoselle.eu