PASCAL STEINWACHS

Wer sich immer schon gefragt hat, was eigentlich Etienne Schneider macht (ältere Leser werden sich vielleicht noch an den umtriebigen, auf Edelkarossen jeglicher Art stehenden Wirtschaftsminister erinnern), der erfuhr jetzt Neues, hat das 100,7-Radio doch herausgefunden, dass Schneider, der seit seinem Rücktritt im Februar zwar sein Leben zurückhat, sich jedoch offensichtlich arg zu langweilen scheint, in den Verwaltungsrat der russischen Holding Sistema kommen soll. Was wiederum das „Tageblatt“ zur leicht böswilligen Überschrift „Oh wie schön ist Moskau“ inspirierte. Apropos: Was macht eigentlich Franz Fayot, hat man doch schon des längeren nichts mehr vom nicht mehr ganz so neuen Wirtschaftsminister gehört, was man von US-Präsident Trump ja nicht gerade sagen kann, der übrigens seit etwa eineinhalb Wochen das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin (nicht zu verwechseln mit Eyjafjallajökull, denn das ist ein isländischer Vulkan) einnimmt, um nicht an Corona zu erkranken. Das Medikament, über das er „sehr gute Dinge“ gehört habe, sei ein „Geschenk Gottes“, und könnte einer der größten Durchbrüche der Medizingeschichte werden, so ein in Hydroxychloroquin verliebter Präsident (73). Und Pippi Langstrumpf wird 75...