CLAUDE KARGER

Bei all dem Coronavirus-das-Ende-ist-nah-Geraune hatte das „T“ gestern zum Glück den richtigen „Kopf des Tages“ gefunden, nämlich Bobby McFerrin, alias Mister „Don‘t Worry, be Happy!“. Der Muntermacher wurde nämlich 70. Die Happy-Hymne hat er laut eigenen Aussagen allerdings schon länger nicht mehr geträllert, denn: „weil es von der Republikanischen Partei ohne seine Erlaubnis in einer Präsidentschaftskampagne missbraucht worden sei“. Ist ja bekannt, dass in den „States“ mit allerhärtesten Bandagen kampagniert wird. Leider werden wir uns bald auch einen Wickel auf die Futterluke kleben müssen, titelte das „Wort“ doch gestern: „Küssen verboten“. Wenn Die Prinzen 1992 geahnt hätten, dass sie mit ihrer Feuchte-Lippen-Radiobombe den perfekten Anti-Covid-19-Ohrwurm erzeugten... Ach, Musik kann doch so viel bewegen! Auch in der Politik, erreichte uns doch gestern die Nachricht aus Mainz, dass ein Rapper ab dieser Woche auf dem Instagram-Kanal des Rheinland-Pfalz-Parlaments die Kids für Staatskunst begeistern soll.

Wetten, dass der erste „Chamber“-Rap von „Da Fern“ nicht mehr lange auf sich warten lässt. Und der erste Budgetbericht in Sprechgesang wird sicher voll Zucker, Alda! Darauf einen „Crémant“.