LUXEMBURG
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LCTO: „Concerts de Midi“ in Luxemburg-Stadt finden jetzt das ganze Jahr über statt

Das „Luxembourg City Tourist Office“ und die Stadt Luxemburg gaben gestern bekannt, dass die nächsten „Concerts de Midi“ jetzt anlaufen – und zwar ab diesem Januar das ganze Jahr über mit durchschnittlich zwei kostenlosen Konzerten pro Monat. Die Konzerte, so das LCTO in der Mitteilung, bieten musikalische Unterhaltung während der Mittagspause und finden an verschiedenen Orten der Hauptstadt statt. Für Musikliebhaber ist dies eine angenehme Alternative zum üblichen Mittagsessen sowie eine Möglichkeit, während der Mittagspause abzuschalten. Die Konzerte stehen auch allen offen, die aus verschiedenen Gründen keine Zeit haben, an den vielen Abendveranstaltungen teilzunehmen.

Blick ins Programmvon Januar bis März 2020

Von Januar bis März finden die Konzerte von 12.30 bis 13.30 an folgenden Orten in der Stadt Luxemburg statt: im „Conservatoire de la Ville de Luxembourg“, in der „Église St. Michel“, in der „Église Protestante“ und in der „Cinémathèque de la Ville de Luxembourg“.

Los geht es am Freitag, dem 17. Januar im „Conservatoire de la Ville de Luxembourg“ mit Olivier De Spiegeleir. Er hat seine Ausbildung in Brüssel, Louvain-la-Neuve und Paris gemacht und gehört heute zu den angesehensten Pianisten Belgiens. De Spiegeleir ist Preisträger des „Dexia Classics“ der Belfius Bank, verfügt über ein vielseitiges Repertoire, von Bach bis Lutoslawski, mit besonderem Schwerpunkt auf Beethoven, dessen 250. Geburtstag im Jahr 2020 gefeiert wird.

Der zweite Termin im Januar ist am Freitag, 31. Januar, in der „Église St. Michel“, wo Darko Milowich aufspielen wird. Er machte seine Ausbildung zum Geiger und Dirigenten in Belgrad, wo er seinen Master-Abschluss an der Universität der Künste absolvierte. Heute spielt Darko Milowich auf der ganzen Welt und ist Gast vieler Orchester. Das Ensemble d’arco besteht aus Darko Milowich, Valeria Paternak, Ilan Schneider und Ilia Laporev und wird von Kristina Mascher-Turner begleitet.

Auch die Termine für Februar stehen schon fest. Am Valentinstag, 14. Februar, steht ein weiteres Konzert in der „Église St. Michel“ an. Das 2010 gegründete Ensemble „Musica senza frontiere“ will mit Musik Grenzen überwinden. Mit echter Barockmusik nimmt das Ensemble, das aus Bettina Kromer, Jan Junker, Tanguy Neumann und Mark Dutkiewicz besteht, das Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit. Für das „Concert de Midi“ hat Tanguy Neumann ein einzigartiges Stück komponiert.

Zweiter Termin im Februar ist am 28. Februar, wieder in der „Église St. Michel“, diesmal mit Daphné Souvatzi (Mezzosopran). Sie studierte am „Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris“ und erwarb gleichzeitig einen Abschluss in Musikwissenschaft an der „Université de la Sorbonne“. Dank ihrem hohen Register meistert Daphné Souvatzi sämtliche Koloraturen (Cenerentola, Urbain, Ariodante, Vagans).

Für den Monat März stehen drei Termine an. Am Freitag, 6. März, steht Filmmusik in der „Église Protestante“ auf dem Programm, und zwar im Rahmen der 10. Ausgabe des Filmfestivals der Stadt Luxemburg - mit Gewinnern des „Concours Luxembourgeois pour Jeunes Solistes de l’UGDA et de Concours de Musique pour la Jeunesse (EMCY)“. Die Geigerin Isabelle Kruithof und der Trompeter Daniel Migliosi nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise durch die Geschichte des internationalen Kinos, indem sie Soundtracks von Kultfilmen spielen. Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem „Luxembourg City Film Festival“ und der UGDA statt.

Am Freitag, 13. März, werden in der „Cinémathèque de la Ville de Luxembourg“ dank der musikalischen Improvisation von Sascha Ley und der United Instruments of Lucilin (Guy Frisch, Frin Wolter und André Pons-Valdès) drei Stummfilme zum Leben erweckt. Es werde eine recht gruselige Mittagspause mit garantierter Gänsehaut, wie von LCTO versprochen wird.

Am 20. März präsentiert sich Maurice Clement in der „Église St. Michel“. Nach seiner Ausbildung an den Konservatorien von Luxemburg und Brüssel studierte Clement bei Jean Boyer am „Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon“. Der Gewinner des internationalen Gottried-Silbermann-Orgelwettbewerbs steht im ständigen Dialog mit seinem Instrument und bewahrt somit die Kontrolle.


Die „Concerts de Midi“ werden von der

Stadt Luxemburg und dem Kulturministerium

unterstützt. Das LCTO organisiert die

Konzerte in Zusammenarbeit mit den

unterschiedlichsten Partnern -

der Eintritt ist immer frei