ESCH-ALZETTE
CHRISTIAN SPIELMANN

Programm des Escher Konservatoriums vorgestellt

Bis letztes Jahr wurden die Programme des Escher Theaters und Konservatoriums immer zusammen präsentiert. Dieses Jahr ist es erstmals anders, und die Musikschule stellte ihren neuen Spielplan separat vor. Der Escher Bürgermeister Georges Mischo begrüßte gestern als erster die anwesenden Gäste, unter anderem noch die Gemeinderätin Daliah Scholl und die Direktorin des Escher Theaters Carole Lorang. Er zeigte sich erfreut über ein Programm, das viele musikalischen Sparten abdeckt. Anschließend war es Kulturschöffe Pim Knaff, der die getrennten Präsentationen damit rechtfertigte, dass jedes Haus so seine eigene Identität behalten würde. Schließlich war es an der Reihe des Direktors des Konservatoriums, Marc Treinen, das Programm der kommenden Saison vorzustellen.

Neue Preise und Pässe

Erst einmal zog er eine kleine Bilanz der vergangenen Saison, wo rund 1.700 Zuschauer 20 Vorstellungen besuchten, was einer Auslastung von etwa 50 Prozent entspricht. „Das bedarf einer Verbesserung“, meinte der Direktor, „aber die neue Saison verspricht, die Besucherzahlen zu ändern.“

Die Eintrittspreise sind erhöht worden. So kostet ein Ticket für einen Erwachsenen nun 20 Euro und das für einen Jugendlichen neun Euro. Vier neue Pässe mit eigenen Namen sollen diesen Preisanstieg aber ausgleichen: „Ich mag, was ihr macht“ für 20 Euro gibt Anrecht auf Ermäßigungen, mit „Ich bin ein Fan“ für 220 Euro kann man sich alles anschauen, „Kind und Co“ für 30 Euro ist für ein junges Publikum bestimmt und mit dem Pass „Junge Menschen“ für fünf Euro kann man sich alle Vorstellungen für nur fünf Euro ansehen.

Glanzlichter

Am 4. Oktober beginnt die Saison mit dem „Cape Town Opera Chorus“. Weiter geht es mit dem „London Klezmer Quartet“, der belgischen Pianistin Blandine Waldmann, dem Posaunen-Quatuor „Bones Apart“, der Cellistin Nadège Rochat und Gitarrist Rafal Aguirre und dem „Inverse Percussion Project“.

Traditionsgemäß geben sowohl die Musiklehrer wie die Schüler verschiedene Konzerte. Die Brass-Band und das Jazz-Departement zeigen ebenfalls ihr Können. Interessant dürfte ein Abend mit den Werken von Marivaux unter dem Titel „Nous sommes-nous à nous-mêmes moins énigmes qu’il y a quatre mille ans?“ werden, aus dem Hervé Bellini und Davina Parasch einen kurzen Ausschnitt zum Besten gaben. Die Kleinen kommen ebenfalls nicht zu kurz. „A wéini ass Nikloosdaag?“, „D’Blechbraddler“ und „La magie des contes“ sind auf die jüngsten Zuschauer zugeschnitten. Die Präsentation wurde durch den Auftritt von jungen Blechbläsern aufgelockert, wie auch von Klarinettist Marc Harles.


Weitere Informationen zum Programm findet man unter www.conservatoire.esch.lu