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LUXEMBURG

89 Konzerte: 23. Ausgabe der „Blues’n Jazz Rallye“ machte die Nacht zum Tag

Die diesjährige „Blues’n Jazz Rallye“ in den Stadtteilen Grund, Clausen und Pfaffenthal hat am Freitag- und am Samstagabend bis in die frühen Morgenstunden wieder viele Musikfans hinaus in die laue Luft der Sommernächte gezogen. Es gab mehr als 200 Musiker aus Luxemburg und aus aller Welt und 89 Konzerte.
Bei der diesjährigen Rallye konnte wie üblich auch wieder sehr oft die Bühne gewechselt wurden: Insgesamt wurde auf 16 Bühnen und in 20 Cafés und Restaurants gespielt.

Das Programm konnte sich sehen lassen: Jazzfans werden ihre Freude an der Musik von Fred Wesley und „Jazzanova“ sowie den luxemburgischen Jazz-Musikern Ernie Hammes, David Laborier, Jeff Herr und Maxime Bender gefunden haben. „Blues“-technisch boten „Low Society“ und „Soul Return“ sowie zahlreiche luxemburgische Gruppen wie unter anderem „Heavy Petrol“ und „Sneaky Pete“ akustische Leckerbissen an.

Erbe der Kulturhauptstadt

Gespielt wurde quer durch den Garten der gängigen Genres. Als Zuschauer und Zuhörer musste man den Begriff Rallye nur richtig umsetzen und von Konzert zu Konzert und von Spielort zu Spielort ziehen, um seine Lieblingsmusik zu finden.

Vor mehr als zwanzig Jahren entstanden, hat sich die „Blues’n Jazz Rallye“ zu einem internationalen Event entwickelt, das keinen Vergleich scheuen muss. Weder im Hinblick auf die Qualität der Künstler, noch bei der Publikumsakzeptanz. Zu verdanken hat die Hauptstadt das inzwischen beliebte Musikfest übrigens ihrem Titel als eine europäische Kulturhauptstadt, den sie im Jahr 1995 erstmals erhalten hatte.