LUXEMBURG
JEFF KARIER

Pierre Richard präsentierte seine Weine im Pall Center

Er zählt zu den bekanntesten Komikern Frankreichs: Pierre Richard. Der Schauspieler, der mit der Rolle des großen Blonden mit dem schwarzen Schuh 1972 auch international bekannt wurde, stattete gestern dem Pall Center in Oberpallen einen Besuch ab.

Dort präsentierte er Weine seines Gutes „Bel Évêque“ in Gruissan, einer Ortschaft unweit von Narbonne und Montpellier. „Ich habe es eigentlich zufällig entdeckt“, erklärt Richard. Er habe sich in das Anwesen verliebt und es dann auch einige Zeit später gekauft.

Großer Andrang

Dass der Name Pierre Richard nach wie vor Bedeutung hat, merkte man an der großen Zahl an Fans und Weinliebhabern, die den Weg ins Pall Center gefunden hatte. Zwar hatte der ergraute Star fast eine Stunde Verspätung, doch diese Zeit nutzten die Anwesenden, um die fünf Weine des Weinguts zu probieren. Als Richard dann endlich im neu geschaffenen Lifestylebereich „Chill & Eat“ des Einkaufszentrums ankam, war die Aufregung groß.

Mit viel Geduld nahm er sich die Zeit, um meistens Weinflaschen, aber auch Poster oder Bücher sowie DVDs seiner Filme zu signieren, fotografiert zu werden und etwas zu plaudern. „Wir haben lange an ihm gesägt, damit er zu uns kommt“, erklärte Christiane Wickler, Geschäftsführerin des Pall Centers. Immerhin verkauft das Einkaufszentrum bereits seit längerem Richards Weine.

Überzeugt habe ihn dann ein Fernsehbeitrag über den neuen Bereich „Chill & Eat“ und das damit verbundene alternative Konzept des Pall Centers, den das Team von Wickler Richard zukommen gelassen hatte. Für den Kultkomiker sei der Weinanbau eine Leidenschaft, die einen guten Ausgleich gegenüber dem Schauspielern darstelle, denn auch wenn er mittlerweile etwas kürzer tritt, steht Richard immer noch vor der Kamera.

„Letztes Jahr habe ich in drei Filmen mitgespielt“, erzählte der Schauspieler und er denke auch noch nicht an Ruhestand. Angesprochen auf den luxemburgischen Wein, meinte die lebende
Legende: „Ich hab gestern einen wunderbaren Pinot Noir aus Grevenmacher getrunken.“