LUXEMBURG
MARIEKE KREMERS

Bürgerinitiativen, die auf ihre Weise einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, unterstützen und vernetzen: So könnte man die Zielsetzung der neu gegründeten gemeinnützigen Organisation Infino zusammenfassen. Marieke Kremers, die die asbl zusammen mit Xavier Blouin, Marguy Kohnen, Claudine Lorang, Francisca Rocha, Hedda Pahlson-Moller, Romain Poulles, Raymond Schadeck, Francis Schartz, Norry Schneider, Jean Stoll und Raymond Weber ins Leben gerufen hat, erklärt, wie es zu diesem Schritt kam.

„Als Gründungsmitglieder war es uns ein wichtiges Anliegen, eine Organisation zu haben, um ganz konkrete Aktionen und Projekte im Sinne der Nachhaltigkeitsziele zu machen und zu unterstützen. Den vielen Initiativen, die es heute gibt, wollen wir eine Plattform bieten, um Expertise zu verbinden und zusammen zu schauen, wie wir die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele noch konkreter voranbringen können.

Wir stellen fest, dass sich immer mehr Menschen in Luxemburg vom Thema Nachhaltigkeit angesprochen fühlen, aber nicht immer wissen,was sie selbst tun können. Deshalb wollen wir unsere Expertise aus verschiedenen Bereichen mit den Organisationen verbinden, die ganz konkret an Projekten arbeiten. Wir setzen dabei auch auf die Jugend, die sich jetzt an den ‚Fridays for Future‘ beteiligt. Wir wollen sie unterstützen, damit sie nicht irgendwann in ein Loch fallen und ihre Hoffnung und ihren Mut verlieren.

Unser Ziel ist es, ihnen und anderen engagierten Bürgern eine Plattform zu bieten, öffentliche Aktionen und Diskussionsplattformen zu organisieren, aber auch Forschungsprojekte zu unterstützen.

Es ist uns wichtig, zu betonen, dass jeder, der sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren will und sich der Satzung der neuen Gesellschaft verpflichtet fühlt, bei INFINO herzlich willkommen ist.

Denn auch wenn es schon viele Bürgerinitiativen gibt: Es ist klar, dass Luxemburg im Bereich Nachhaltigkeit noch viel zu tun hat. Am besten geht das über ,Bottom Up‘-Initiativen, in dem man die Menschen für Nachhaltigkeit begeistert und zeigt, dass man gemeinsam etwas bewegen kann.

Darüber hinaus ist für uns wichtig, einen systemischen Ansatz zu verfolgen, also alle Aspekte – soziale, kulturelle und technologische - zu berücksichtigen, wenn man über Nachhaltigkeit spricht. Daran fehlt es der Politik oft.“

Interessierte können sich unter der Mail-Adresse kohnen.marguy@gmail.com melden