WILTZ
MADY LUTGEN

Das „Brussels Business Institute“ in Wiltz unter der Lupe

Das „Brussels Business Institute“, kurz BBI, entstand vor 25 Jahren in Brüssel und siedelte sich 2012 im Wiltzer Schloss an. Der neue Campus bietet jungen Menschen neue Berufsperspektiven. Liz Thillens, die Presseverantwortliche des Institutes, erzählt im „Journal“-Interview, warum die Hochschule so gut ankommt.

Was bietet das „Brussels Business Institute“ an?

Liz Thillens Unsere Privathochschule bietet jungen Leuten zwei verschiedene Studiengänge im Hotel- und Tourismusmanagement an. Es handelt sich hierbei sowohl um einen Bachelor als auch um einen Master in „International Hospitality and Tourism Management“. Der Master liegt in der Fortsetzung des Bachelor, und man kann in diesem Programm zwischen fünf Spezialisierungen wählen: Marketing, Finanzen, Humanressourcen, internationales Management und Tourismus. Da man von den Managern von heute nicht mehr nur verlangt, dass sie wissen, wie man Restaurantgäste korrekt bedient oder ein Zimmer vorbereitet, ist es für uns wichtig, den Schülern die Möglichkeit zu geben, sich in einem dieser Fachgebiete zu spezialisieren. Im immer komplexer werdenden Hotelgewerbe benötigen die Manager bessere Qualifikationen denn je. Um diesen Beruf meistern zu können, ist es unsere Aufgabe, Frauen und Männer bestens auszubilden und auf die Berufswelt vorzubereiten.

An wen richtet sich das Studium?

Thillens An sich kann jeder sich bei der BBI für ein Studium bewerben. Es gibt nur einige Bedingungen die erfüllt sein müssen: Man muss das Gymnasium erfolgreich absolviert haben und ein auf Englisch geschriebenes Bewerbungsschreiben vorlegen. Wir legen viel Wert auf eine internationale Umgebung. Momentan studieren Schüler aus 18 europäischen oder internationalen Ländern an der BBI. Somit werden alle Kurse auf Englisch gehalten. Der Kandidat wird also zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, damit wir seine Sprachkenntnisse und auch seine Motivation prüfen können. Erst dann wird entschieden, ob er an der BBI angenommen wird oder nicht. Berufskenntnisse vorweisen zu können, ist nicht obligatorisch, aber wir sehen es als logische Fortsetzung der Kurse des „Lycée Technique Hôtelier“ in Diekirch an.

Wie sehen die Jobchancen nach dieser Ausbildung aus?

Thillens In einer Zeit, in der man nicht mehr am Thema Arbeitslosigkeit vorbeikommt, ist das internationale Hotel- und Tourismusgewerbe wohl eines der wenigen, das ständig wächst und neue Arbeitsplätze schafft. Unsere Studenten haben somit nach ihrem Abschluss sehr große Chancen auf einen Job. Da unsere Schule außerdem viel Wert auf Praxiserfahrung legt, liegt die Einstellungsquote, fast unmittelbar nach dem Abschluss, bei unseren Absolventen bei 90 Prozent.

Warum würdest Du jungen Menschen raten, hier zu studieren?

Thillens Wie schon erwähnt, ist die BBI eine exzellente Wahl für junge Menschen, um einen Beruf mit Zukunft zu erlernen. Sie bietet eine akademisch starke und stabile Struktur in einem humanen Rahmen. Der Student hat die Möglichkeit, sich zwischen der BBI Brussel und der BBI Luxembourg zu entscheiden, wobei es doch eher außergewöhnlich ist, im Wiltzer Schloss zu studieren. Die Ardennenhauptstadt liegt inmitten der Natur, die Schüler können sich also ganz auf ihr Studium konzentrieren, ohne jedoch von der Welt abgeschieden zu sein. Außerdem stehen den Studenten Wohnungen in der früheren Jugendherberge, im Hôtel Beau-Séjour und im Schloss zur Verfügung.
www.bbi-edu.eu