ESCH/ALZETTEGASTON FREYMANN

Erfolgreicher Relaunch des „Escher Déierepark“

Am vergangenen Freitag-Nachmittag hatte der Escher Schöffenrat zur ersten saisonalen Eröffnung des „Escher Déiereparks“ auf dem „Escher Galgebierg“ eingeladen. Bei ihrer Begrüßung wies Bürgermeisterin Vera Spautz darauf hin, dass der Escher Tiergarten, der sich über zwei Hektar erstreckt, einzigartig auf Landesebene ist und an 365 Tage im Jahr dem Publikum bei freiem Eintritt zugänglich ist. Anlässlich der Feiern zum 50. Gründungstag vor zwei Jahren, wurde gleichzeitig beschlossen die Stätte attraktiver zu gestalten.

Ziel soll weiterhin bleiben, den Kindern zu ermöglichen im frühesten Alter die Natur und die Tierwelt zu erkunden und gleichzeitig den respektvollen Umgang damit zu fördern.

Ein Zuhause für 100 Tiere

Punkte des Revalorisierungskonzepts waren die Neugestaltung des Empfangsbereichs, das Aufstellen von Informationstafeln, die Einfriedung des Geländes, drei verschiedene Volieren die erneuert wurden, die Errichtung eines „Viewingtowers“, als auch ein Hühnerspielhaus.

Als neues Konzept stellte der, für die Ausführung des Projekt zuständige Umweltschöffen Martin Kox, den Streichelweg vor, der unter fachmännischer Führung gegen Voranmeldung, den Kindern den direkten Kontakt mit den Tieren ermöglicht.

Die Population des Escher Tierparks ist vielfältig: Rot- und Dammwild, drei Waschbären, Vögel und Nutzvieh. Gleichzeitig sprach Kox von angepasster Fütterplanung, hauptsächlich mit Produkten aus der Region, die mit einer Vieharztpraxis, die auch den regelmäßigen Abständen den Zustand der Tiere kontrolliert, ausgearbeitet wird.

Neben einem Fanggehege für die Behandlung vom Wild, ist ebenfalls eine „Krankenstation“ geplant für optimale langfristige Behandlungen respektiv Quarantänefällen beim Nutzvieh.

Des Weiteren wurden die technischen Infrastrukturen erneuert und die Wasserleitungen in einen frostsicheren Bereich verlegt. Sieben Picknickplätze laden zu einen verlängerten Tagesbesuch ein

Im Herbst wird mit dem Bau eines didaktischen Bauerhofs mit Haustieren die letzte Phase des Erneuerungsprozesses eingeleitet.

Im Frühling kommenden Jahres dürften die Arbeiten abgeschlossen sein.

Projekt mit sozialem Hintergrund

„Neben Unterhaltung und Vergnügen, hat das Projekt „Escher Déierpark“ gleichzeitig einen sozialen Aspekt“, unterstrich Vera Spautz.

So besteht eine Zusammenarbeit mit dem Service National de la Jeunesse (SNJ), die sich besonders an Schulabbrecher richtet, denen es auf freiwilliger Basis ermöglicht wird, in Kontakt mit der Arbeitswelt zu treten und gleichzeitig erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Zu erwähnen bleibt auch, dass seit Anfang dieses Monats alle zwei Wochen im „Escher Déierpark“ Aktivitäten mit geistig behinderten Menschen des „Centre Nossbierg“ organisiert werden.