LUXEMBURG
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Gut besuchtes 11. europäisches Regionaltreffen der NRNA in Luxemburg

Zum Auftakt der zweitägigen Tagung des Europäischen Regionaltreffens hatten sich gestern an die 300 Teilnehmer in Luxemburg angekündigt. Nepalesen aus der ganzen EU, Unternehmer, Regierungsvertreter, Diplomaten und auch Mitglieder von gemeinnützigen Vereinen trafen sich im „Hilton“, um sich auszutauschen und zu netzwerken. In der Region Europa gibt es 27 nationale Koordinierungsräte der NRNA. Die gestrige Zusammenkunft war gleichzeitig das 9. europäische Regionaltreffen der Frauen (ERWM).

Der Präsident der luxemburgischen „Non-Resident Nepali Association“ (NRNA), Narayan Gurung, erklärte, dass es bei dem Treffen darum ginge, Themen zu diskutieren, die den Nepal im weitesten Sinne betreffen, beispielsweise Probleme, denen Nepalesen, die in erster Generation nach Europa kommen, begegnen. „Die Kommunikation ist das größte Problem“, erklärt Gurung. Behördengänge oder die Suche nach Arbeit werden dadurch erschwert. In den staatlichen Schulen Nepals spielt Englisch laut Angaben der NRPA nur eine untergeordnete Rolle, während in Privatschulen weniger Wert auf die Amtssprache Nepali gelegt werde. Die Vereinigung hilft dabei, sich in Luxemburg zurechtzufinden. Der NRNA-Präsident legt im Gespräch Wert darauf, dass, wer in anderes Land zieht, auch dessen Gesetze, Kultur und Sprache respektiert.

Für Nepalesen in der zweiten Generation stellen sich diese sprachlichen Barrieren indes nicht mehr. Für sie geht es vielmehr darum, wie sie ihr sprachliches und kulturelles Erbe weitergeben können,

„Es bestehen sehr große kulturelle Unterschiede“, weiß Claudine Hengesch, Präsidentin der „Association Luxembourg - Népal“. Die etwa 150 Mitglieder zählende Organisation sieht sich als „Freundschaftsgesellschaft“, unterstützt Nepalesen in Luxemburg wie auch Projekte im Nepal. Hengesch hat selbst eine Zeit lang im Nepal gewohnt. Fasziniert zeigt sie sich von der reichen Kultur und der Natur.

aln-luxembourg-nepal.org