TRIER/OBERBILLIG
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Verbindung Oberbillig/Wasserbillig ab Herbst 2017 strombetrieben

Seit einem halben Jahrhundert verbindet die Moselfähre „Sankta Maria“ die deutsche Gemeinde Oberbillig mit Wasserbillig. Sie wird im Jahresdurchschnitt von 143.000 Personen mit knapp 66.000 Autos, 1.600 Motor- und Krafträdern sowie 19.500 Fahrrädern genutzt.

Aber die „Sankta Maria“ verursacht altersbedingt immer höhere Unterhaltskosten, verbraucht 14.000 Liter Diesel und macht zudem viel Lärm. Voraussichtlich im Herbst 2017 soll sie deshalb durch eine moderne, strombetriebene Fähre ersetzt werden, die außerdem noch mehr Menschen und Fahrzeuge befördern kann.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro, von denen die Projektpartner - die Gemeinden Oberbillig und Mertet/Wasserbillig rund 660.000 Euro aus Mitteln des Interreg V A-Programms erhalten. Der Startschuss zum Neubau fiel am Dienstag mit der Überreichung des Zuwendungsvertrags des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung an die finanziellen Träger der Fähre.