ESCH-ALZETTE
PATRICK VERSALL

Präsentation des „Pôle pédagogique“ der Escher Kulturfabrik

Die Escher Kulturfabrik hat ihre Konvention mit dem Ministerium für Kultur verlängert bekommen, weil sie zum Beispiel ein Projekt wie den neu geschaffenen „Pôle pédagogique“ ausgearbeitet hat. Im Rahmen dieses nachhaltigen Kulturprogramms bietet das Kulturhaus in diesem Jahr rund 16 Veranstaltungen an, die sich an Schüler und Studenten richten: Tanzprojekte, Schreibateliers, Filmprojektionen mit anschließender Gesprächsrunde im Klassenraum.

Junge Menschen könnte man unter Zuhilfenahme der Kultur zu Bürgern formen, hieß es gestern Vormittag bei der Vorstellung des „Pôle“, zu der neben der Ministerin für Kultur auch Bildungsminister Claude Meisch in das Kulturzentrum gekommen war.

Zwei KuFa-Mitarbeiter - Jérôme Netgen und Fred Entringer - kümmern sich fortan um das Programm, dem eine eigens ausgearbeitete Charta zugrunde liegt.

Diese Projekte könnten über einige Monate gehen, erklärt Netgen und verweist auf einen Theaterworkshop, in dem Schüler mit der Theaterpädagogin Jill Christophe ein Theaterstück schreiben, die einzelnen Figuren entwickeln und sogar selber die Pressetexte verfassen.

Die Kultur wird in den Dienst des schulischen Erfolgs gestellt, betonte Kulturfabrik-Direktor Serge Basso de March. Bildung und Kultur sollen nicht mehr nebeneinander, sondern miteinander arbeiten, lautete die einhellige Meinung der geladenen Redner.


Nähere Informationen zum „Pôle pédagogique“ finden Sie auf der Internetseite der Kulturfabrik: www.kulturfabrik.lu