LUXEMBURG
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„Fakeshops“ ziehen Internetkunden das Geld schnell aus der Tasche

Luxemburger kaufen gerne online ein: Laut einer STATEC-Umfrage haben über 80 Prozent der hiesigen Internetnutzer schon mal Waren im Netz bestellt oder tun es gar regelmäßig. Am beliebtesten unter den Online-Artikeln sind dabei Bücher - diese werden von 61 Prozent der Befragten über das Internet gekauft. Darauf folgen Hotelbuchungen (54 Prozent) sowie Kleider, Sportartikel und weitere Urlaubsbuchungen (Flugtickets, Mietwagen,…) mit jeweils 47 Prozent. Immer wieder tauchen dann auch Meldungen über sogenannte „Fakeshops“ auf, wie BeeSecure ausführt. Gefälschte oder imitierte Internetshops sollen Schnäppchenjäger dazu bringen, das gewünschte Produkt günstig einzukaufen. Hierfür werden von den Tätern gerne Onlineshops mit namhaften Marken kopiert und ins Internet gestellt. Beschreibungen und Bilder sind schnell kopiert. Ein Domainname, also der „www-Name“ der Internetseite, ist ebenfalls schnell und einfach eingerichtet. Oft werden von den Tätern auch bereits gekündigte Webseiten reaktiviert. Im Anschluss wird dann auf der Webseite der Fakeshop eingerichtet. So können dies Webseiten ehemaliger Apotheken, Sportvereine, Restaurants, Architekten, Anwälte und so weiter sein, die dann plötzlich Luxusmarkentaschen oder andere Artikel verkaufen. Sogar noch aktive Webseiten werden von Cyberkriminellen in Unterverzeichnissen übernommen.

Aktuell in Deutschland bekommt die Polizei immer wieder Hinweise von Opfern zu unseriösen Webseiten, die den An- und Verkauf von Edelmetallen (vorwiegend Gold) anbieten. Ebenfalls, so die Polizei, befinden sich darunter gefälschte Bewertungsportale, die dann wieder auf die Fakeshops weiterleiten.

Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.bee-secure.lu