CLAUDE KARGER

Wussten wir’s doch: „Mitte September beginnt die Weihnachtszeit“, verriet das „T“ am Samstag. Aber ehe es tatsächlich so weit ist, kommt erstmal Sankt Nikolaus. Für diesen Tag wünschen sich jedenfalls mächtig viele was vom Regierungsbildner. Denn, „seit einer oder zwei Wahlen hat sich eingebürgert, dass jene Vereine, die den Parteien Forderungskataloge für die Abfassung ihrer Wahlprogramme geschickt hatten, nun dem mit der Regierungsbildung beauftragten Formateur Memoranden zustellen“, schrieb das „Land“ am Freitag. Na, ob es mehr als ein „Boxemännchen“ gibt? Und was der Noch-Regierungs-Nikolaus Schmit künftig so macht? „Ech sinn net méi an der nächster Regierung, ech wëll EU-Kommissär ginn“, sagte der gelernte Diplomat und langjährige Arbeitsminister jedenfalls gegenüber RTL. Dem Sender zufolge soll aber auch der Ex-Spitzen-Genosse mit Brüssel liebäugeln. Ein „Match Schmit-Schneider“ demnach? Fakt ist, dass es bei den Sozis nach den Fast-Debakel-Wahlen ordentlich brodelt und man fesch darüber debattiert, ob es fünf vor zwölf oder schon eins nach Geisterstunde ist. Auf jeden Fall, da scheint man sich einig, müssen neue Köpfe, am besten sogar mit neuen Inhalten, her. Da soll es sogar Überraschungen geben, heißt es. Noch ein paarmal schlummern, dann ist auch der rote „Kleeschen“ da!