EHLERINGEN
NICO PLEIMLING

„Um Monkeler“ wird noch mehrere Monate ein Thema bleiben

Am vergangenen Samstag ist gegen 20.00 ein 50 Meter breiter Streifen aus Schlacke, Schutt und anderen Abfällen von der Bauschuttdeponie „Um Monkeler“ abgerutscht. Nach einem größeren Erdrutsch im März, bei dem unter anderem eine Straße zerstört wurde, sind diesmal erneut einige Tonnen Geröll ins Tal gefallen.

Keine Gefahr für die Bewohner

Da im Abfallberg seit 1995 auch radioaktives Material abgeladen wird, wurde der Schuttberg am Montag von Spezialisten der Abteilung für Strahlenschutz des Gesundheitsministeriums untersucht. Sie gaben anschließend Entwarnung, da sie auf der Halde keine erhöhte Radioaktivität gemessen haben. Eine Gefahr für die Bewohner besteht demnach nicht, sie sollen sich aber von der Deponie fernhalten. Nach einer gestern von Premier Xavier Bettel einberufenen Dringlichkeitssitzung hat die Regierung der Gemeinde Monnerich die volle Unterstützung zugesichert.

Zwei mit der Ursachenforschung des ersten Erdrutsches beauftragte Expertenbüros wollen im September ihren Abschlussbericht präsentieren.

Eine Sommerpause wird es in dieser Affäre nicht geben, wie die Bürgermeisterin von Monnerich, Christine Schweich erklärt: „Es wird weitergearbeitet und ein ‚Comité d’accompagnement‘ wird in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig zusammen kommen. Die Straßenbauverwaltung sucht derzeit nach einer Alternative, aber es wird wohl noch mehrere Monate dauern, bis eine Lösung gefunden ist.“

Zwei mit der Ursachenforschung des ersten Erdrutsches beauftragte Expertenbüros wollen unterdessen im September ihren Abschlussbericht präsentieren.