Nostalgie pur wurde gestern den Besuchern des Industrie- und Eisenbahnmuseums Fond-de-Gras geboten, da neben den alten Zügen des „Trains 1900“ und der ehemaligen Grubenbahn „Minièresbunn“ jede Menge Oldtimer-Autos von vor 1970 ausgestellt waren.
„Autofahren wie früher“, hieß es gestern zum zweiten Mal im Fond-de-Gras. Mit über 90 teilnehmenden Fahrzeugen hatte die Veranstaltung viele Besucher aus dem In- und Ausland angezogen. Alte Fahrzeuge von vor 1970 folgender Automarken waren im Fond-de-Gras zu bewundern: Chevrolet, Citroën, Dodge, Ford, Mercedes, Opel, Renault, Peugeot, Simca, Triumph, VW und andere mehr.
Das Industrie- und Eisenbahnmuseum Fond-de-Gras
Heute kaum vorstellbar, war das friedliche, grüne Tal, in dem der Fond-de-Gras liegt, fast hundert Jahre lang ein wichtiger Industriestandort. Von hier aus wurde das in den benachbarten Minen abgebaute Eisenerz mit dem Zug zu den Fabriken befördert, in denen es zu Stahl verarbeitet wurde.
Das Freiluftmuseum Fond-de-Gras kann jeder in seinem eigenen Rhythmus besichtigen. Informationstafeln geben Aufschluss über die industriellen Aktivitäten, die hier ab dem Ende des 19. Jahrhunderts stattfanden. Auf dem Rundgang kann der Besucher diverse Gebäude besichtigen (an Sonn- und Feiertagen in der Saison). Mit seinen hohen Holzregalen nimmt das Lebensmittelgeschäft Binck die Besucher mit in eine andere Zeit. Die Paul-Würth-Elektrizitätszentrale - mit ihrer bemerkenswerten Architektur (Stahl und Backstein) - ist ein außergewöhnlicher Ausstellungsort. Zum Schluss sollte man „Bei der Giedel“ einkehren.





