LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Auftakt der 679. „Schueberfouer“: Schausteller ziehen äußerst positive Bilanz

Das Wetter ist schön und seit der Eröffnung am vergangenen Freitag ist der Besucherstrom auf der diesjährigen 679. „Schueberfouer“ nicht abgerissen, meinte Charles Hary, Präsident der „Fédération nationale des commerçants forains“ (FNCF), gestern auf der Bilanzpressekonferenz zum ersten Rummel-Wochenende im „Mini-scooter“-Geschäft auf dem Glacis. Demnach sind die Schausteller mit dem „Fouer“-Auftakt mehr als zufrieden und hoffen, dass es so weitergeht.

Die „Highlights“ der kommenden Tage

Hary erinnerte daran , dass heute der „Buergermeeschterdag“ auf der „Fouer“ stattfindet, bei dem 30 Gemeindemütter und -väter für den guten Zweck (das luxemburgische Rote Kreuz) kellnern, morgen ist der traditionelle Familientag angesagt und am Donnerstag sind Folklore- und Weinköniginnen aus Luxemburg und der Großregion zu Gast auf dem Rummel. Am 5. September wird dann „Biergerdag“ gefeiert, am 6. September (11.00) findet der traditionelle Gottesdienst für die Schausteller in der Glacis-Kapelle statt. Am Montag, 9. September wird der für die „Fouer“ verantwortlich zeichnende Schöffe Patrick Goldschmidt die Gewinner des „Lämmy Fouer Spill“ um 18.00 beim Eingangsportal ermitteln. Am letzten „Fouer“-Tag, dem 11. September findet bis 20.00 die „Journée à demi-tarif“ statt. Ausklingen wird die 679. „Schueberfouer“ dann um 22.00 mit dem traditionellen Feuerwerk.

Ferner erinnerte Hary daran, dass der aus dem Verkauf von „ Fouer“-Gadgets aus dem Shop am Eingang des Rummels stammende Erlös in diesem Jahr den Tornado-Opfern in den Gemeinden Käerjeng und Petingen zur Verfügung gestellt wird.

„Niemand wird ausgebeutet“

Harsche Kritik übte Charles Hary allerdings an der Berichterstattung einiger Medien, die meinten, dass Studenten auf der „Fouer“ ausgebeutet würden. „Niemand wird auf der ‚Fouer‘ ausgebeutet“, sagte Hary. Die „Fouer“ sei das am meisten kontrollierte Unterfangen im Großherzogtum, und wie überall gebe es leider auch hier das eine oder andere schwarze Schaf.

Auch Stadtschöffe Goldschmidt zeige sich mit dem ersten Rummel-Wochenende mehr als zufrieden. „Et ass eng flott Fouer“, meinte er und dankte allen Schaustellern und Gemeindedienststellen, die auf dem Volksfest tätig sind für ihre Mitarbeit. Alles verlief bislang ruhig, sagte Goldschmidt, der den Schaustellern weiterhin viel Erfolg für die diesjährige „Fouer“ wünschte.

Zu den auf dem Rummel gelten den Preisen meinte Goldschmidt, die „Fouer“ sei „etwas billiger als ähnliche Veranstaltungen im Ausland“. Schaustellerpräsident Hary seinerseits wies schmunzelnd darauf hin, dass da der öffentliche Personennahverkehr und die Tram gratis verkehren und zum Rummel kein Eintritt gezahlt werden muss, „man einen Tag auf der ‚Fouer‘ verbringen kann, ohne auch nur einen Euro auszugeben“ (allerdings dann auch keine Restaurants und Attraktionen besuchen darf).