LUXEMBURG
LJ

Appell an die Autofahrer: Mehr Kinder als sonst unterwegs an diesem Sonntag

„Speck an Ierbessen“ gibt es zwar schon längst nicht mehr an „Lichtmesstag“, wohl eher Süßigkeiten. Aber Kinder sind deutlich mehr an diesem kirchlichen Feiertag der „Darstellung des Herrn“ 40 Tage nach Weihnachten unterwegs. Und zwar meist mit ihren Lampions am späten Nachmittag. Deshalb bittet die „Sécurité Routière“ die Autofahrer, an diesem Sonntag besonders aufzupassen und vorsichtig in den Ortschaften zu fahren. Es gibt aber auch Ratschläge für Kinder und Eltern. Dazu gehört etwa, sich stets auf dem Bürgersteig zu bewegen und die Straße möglichst an gesicherten Stellen zu überqueren (Ampel, Fußgängerüberweg, dort wo der Verkehr nach beiden Seiten gut zu beobachten ist). Achtung: Auch wenn der Fußgänger am Zebrastreifen Vorrecht hat, darf er nicht unverhofft vor einem Auto auf die Straße treten, sondern sollte mit Handzeichen seine Absicht anzeigen, Blickkontakt mit dem Fahrer suchen und warten bis die Fahrzeuge wirklich anhalten.

Beim Überqueren ohne Zebrastreifen sollte man eine möglichst übersichtliche Stelle aussuchen und eine genügend große Verkehrslücke abwarten, um die Straße zu überqueren. Besonders wichtig ist auch, sich sichtbar zu machen bei anbrechender Dunkelheit. Die Lampions tragen dazu bei, aber Fußgänger sollten allgemein helle Kleidung mit zusätzlichen Plaketten, wie Blinkis, anderen lichtreflektierenden Accessoires oder Sicherheitswesten tragen, damit die Autofahrer rechtzeitig auf sie aufmerksam werden. Das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene. „Vergessen Sie nicht: Sie als Eltern sind die großen Vorbilder für die Kinder. Ihr Verhalten wird imitiert, an Ihnen messen sich die Kleinen. Daher rät die Sécurité Routière, dieser Vorbildfunktion gerecht zu werden, und sich absolut korrekt im Straßenverkehr zu verhalten“, redet die „Sécurité Routière“ den Verantwortlichen ins Gewissen.