ESCH-ALZETTE
GAST. SPECK

Die Planungs- und Entwicklungsziele der Minettemetropole

Seit etlichen Jahren setzt die Gemeinde Esch-Alzette sich für die Erhaltung und die Erneuerung der Biodiversität in ihren urbanen Grünzonen ein. Der Begriff Biodiversität bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit schließt er nicht nur die Vielzahl aller natürlich vorkommenden und gezüchteten Tier- und Pflanzenarten, Mikroorganismen und Pilze ein, sondern auch die genetische Vielfalt innerhalb jeder Art. Auch die Vielfalt der irdischen Lebensräume mitsamt ihren komplexen ökologischen Prozessen und Wechselwirkungen gehören zur Biodiversität. Für den Menschen ist diese biologische Vielfalt eine der wichtigsten Lebensgrundlagen und Garant für Lebensqualität.

„Urban Bongert“

Die Dienststelle zur Instandhaltung der Escher Grünflächen praktiziert seit geraumer Zeit das Spätausmähen seiner Anlagen. Diese Arbeitsweise fördert die Wiedereingliederung der durch den Verlust ihrer Lebensräume seinerzeit verloren gegangenen Spezies.

Eine ganze Reihe von Projekten zum Ausgleich der sowohl in Fauna als auch in Flora erlebten Einbußen wurden in die Wege geleitet und anlässlich einer Pressekonferenz über den Weg einer Besichtigung mit dem ökologischen Escher Transportmittel „Vël’OK“ vorgestellt.

In einer ersten Phase wurde 2013 der „Urban Bongert“ vor dem Studentenheim „Clair-Chêne“ in der Beleser Straße hinter der Franziskanerkirche mit Obstbäumen und einer Unmenge an Gräsern bestellt. Sowohl das Obst als auch das Gemüse können von den hier anliegenden Bürgern zum Nulltarif geerntet werden. Gleiches gilt für die im laufenden Jahr im Viertel Brouch angepflanzten Früchte, Gräser und Blumen der zweiten Plantage bei der Grundschule in der Michel Lentz-Straße, die zudem den Schülern als pädagogischer Garten dienen soll.

Sortimentsausweitung und bessere Bestäubung

In etwa 35 Obstbäume sowie jede Menge Gräser wurden vom lokalen CIGL, der ebenfalls für den zukünftigen Unterhalt der Anlagen verantwortlich sein wird, vor Ort bestellt. Im kommenden Winter wird man darüber hinaus Insektenbauten zur Sortimentsausweitung der Fauna und einer besseren Bestäubung der Bäume und Gräser auf besagter Stätte errichten. Mit einem weiteren Projekt gedenkt die Stadt Esch mittels Einsäen von Feldblumen in die bereits bestehenden Grünflächen Bienen und andere nützliche Insekten zum Verweilen zu bewegen.