LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Da Fausti (leicht zu verwechseln mit der „Päischtcroisière“) gestern seinen 80. Geburtstag feierte, grub das „Tageblatt“ ein letztjähriges Interview aus, in dem der neben Hugo Gernsback und Germaine Damar wohl bekannteste Luxemburger unter anderem auch von Groupies erzählte (an dieser Stelle sei dann auch auf den tollen Film „Ich – ein Groupie“ mit Ingrid Steeger hingewiesen), die ihn in jüngeren Jahren in Versuchung gebracht haben: „Wenn dann nach dem Auftritt vor dem Wagen ein Mädchen steht, nur noch mit Ohrringen bekleidet, um keinen Schnupfen zu bekommen, dann braucht es einen sehr starken Willen“. Fausti ist aber nicht nur Frauenschwarm und Entertainer („On Se Biitsch“, „‘t as Kiirmes Am Duerf“, „Hätt ech gudd en Hummer“, „Zwou Bullen Mokka“), sondern auch Philosoph: „Die Menschen nehmen einen irgendwann nicht mehr ernst“. Die Zeit zu Hause nutzt Fausti übrigens, um Bücher zu lesen: „sei es über Vitamin-D-Zufuhr oder über Verschwörungstheorien und die Illuminati“. Happy birthday!
Gut drauf war gestern aber auch die Kuh, die sich auf der Autobahn in der Nähe des Gaspericher Kreuzes verirrt hatte, und noch besser war der diesbezügliche Artikel auf „rtl.lu“: „Allgemeng waren dëse Freideg de Moie vill Kéi ënnerwee“. So was von böse aber auch...