CLAUDE KARGER

„Et mecht Sënn, och wa vill Leit mengen, ech hätt se net méi all“, verteidigte der Vizepremier gestern im „Tageblatt“ sein „SpaceResources“-Programm zur großherzoglichen Eroberung des Weltalls. Persönlich will er übrigens nicht so hoch nach oben. Denn: „(lacht) Ich bin nicht schwindelfrei... (lacht erneut)“. Und überhaupt mag er der Opposition nicht den Gefallen tun, mit einem „One-Way-Ticket“ den „Major Etienne“ zu geben.

Da bleibt er lieber mit zwei Füssen auf dem Globus, wo allerdings auch nicht immer alles rund läuft - „258 Mol hu mer jidderee rose gemaach mam Zukunftspak, an dann de Referendum...“, bedauert etwa der Spitzengenosse - aber jedenfalls runder als unter vorigen Regierungen. Die jetzige sei jedenfalls ein Team von sehr sozial ausgerichteten, diskussionsfreudigen Partnern - dass die eine oder andere Partei sich da mal mehr oder weniger „durchsetze“ ist laut Schneider übrigens „Quatsch“ - die auch den Mut zu Entscheidungen habe. Auch in punkto Trennung Kirche/Staat, wo es ja um ganz irdische Interessen geht. Der „Revue“-Editorialist stylisiert den Kirchenfabriken-Clinch da schon zum „Kleinkrieg“ hoch, bei dem die „katholische Kavallerie“ bereits zur Attacke geblasen habe und die CSV-Artillerie aus allen Rohren feuert. Ein „One-Way-Ticket“ in die Sackgasse. Himmel, hilf!