Erna Hennicot-Schoepges, die frühere CSV-Präsidentin, -Ministerin, -Bürgermeisterin, -Europaabgeordnetin-, -Staatsrätin und -Parlamentsvorsitzenderin, ist verärgert und enttäuscht, und zwar über die Art und Weise, wie ihre Immer-noch-Parteifreunde sich in der Opposition benehmen. Auf ihrem ehennicotschoepges.lu-Blog-Dings zeigt sich Frau Erna dann auch in der ihr eigenen Art und Weise - und natürlich auch Grammatik - überzeugt, dass auch Opposition gelernt sein will, und es „schäbig“ anmute, „wenn die staatstragende CSV in der Opposition den Mann statt den Ball“ spiele. So als gäbe es zur Zeit „keine wichtigeren Kommentare“, als den Liberalen vorzuwerfen, „einen nichtgewählten Finanzminister in die Regierung beordert zu haben.“

Wenn derzeit „keine griffigen Argumente“ gegen Regierungserklärung und Vorschläge „der Neuen“ vorliegen würden, „weshalb nicht einfach mal abwarten, statt krampfhaft nach Schwachpunkten zu suchen“, die denn letztlich keine seien, schreibt Frau Erna ihren Parteikollegen weiter ins Stammbuch, um diese dann auch noch daran zu erinnern, dass die „CSV genau das gleiche getan“ habe, schließlich sei „eine Nicht gewählte“ Forschungsministerin geworden. Genau...