Im Juli vergangenen Jahres richtete ein Sturm großen Schaden in Luxemburg ab. Ein am vergangenen 22. Mai im Regierungsrat verabschiedeter „Plan d’interventon d’urgence (PIU) en cas d’intempéries“ soll solche Schäden in Zukunft vermeiden.
Wie bei der gestrigen Vorstellung im Nachhaltigkeitsministerium unterstrichen wurde, hat sich der neue „PIU intempéries“ während der Hitzewelle Anfang Juli seine ersten Sporen verdient. Da man nun einmal Unwetter und Naturkatastrophen nicht aus der Welt schaffen kann, verspricht sich Nachhaltigkeitsminister François Bausch eine „optimale Krisen-Gestion“ von dem neuen Notfall-Plan.
Bessere Zusammenarbeit der zuständigen Instanzen angestrebt
Konkret sieht der Plan eine bessere Zusammenarbeit der zuständigen Instanzen im Fall von schlechtem Wetter vor. Unter schlechtem Wetter versteht man hierzulande Sturm, Schnee und Glatteis, Gewitter, Hitzewellen, extreme Kälte und starke Regenfälle. Sobald die Warnstufe rot erreicht ist, soll ein Krisenstab entscheiden, welche Instanz mit welchen Mitteln welche Aktionen durchzuführen hat.
Der Information der Bevölkerung fällt eine wichtige Rolle bei dem neuen Notfall-Plan zu: Auf der Internet-Seite des staatlichen Wetterdienstes - www.meteolux.lu - kann sich jeder jederzeit über die aktuelle Wetterlage informieren. Hier findet man auch Unwetterwarnungen.
Auf der Internet-Seite www.infocrise.public.lu findet der interessierte Leser neben einer Kurzfassung des „PIU intempéries“ eine Reihe Verhaltensregeln für die Warnstufen orange und rot.
Zwei Internet-Adressen, die man sich merken sollte:www.meteolux.lu und www.infocrise.public.lu



