LUXEMBURG
LJ

„Android O“ hat endlich einen Namen und ist ab sofort nutzbar

Von wegen „Oktopus“ - Der neue „Android“-Spross hört auf die Keks-Leckerei „Oreo“. Zuvor hatte es Spekulationen über den Kodenamen gegeben, weil sich im Programm-Code ein Octopus-Bild verbarg. Die nunmehr neunte Generalausführung des Mobil-Betriebssystems ist ab sofort verfügbar und wird in einer ersten Phase auf den Google-Geräten aus dem eigenen Hause verteilt. Partner-Smartphones dürften in den nächsten Wochen und Monaten folgen, erfahrungsgemäß startet der Reigen mit Googles Premium-Partnern wie Samsung, HTC oder Sony. Allen voran die „Pixel“-Generation profitiert von den neuen Änderungen, die sich diesmal besonders unter der Haube abspielen: Bild in Bild-Modi gibt es jetzt ebenso wie ein Limit der im Hintergrund laufenden Anwendungen. Googles Passwort-Manager „Autofill“ kommt jetzt ebenfalls zum Einsatz. Neu mit von der Partie ist etwas, das Google gemeinsam mit der „Wi-Fi Alliance“ anbietet: „Wi-Fi Aware“ will es Geräten stromsparend erlauben, kontinuierlich über andere Geräte im Netz zu bleiben. Das Programm ist auch als „Neighbor Awareness Networking“ (oder NAN) bekannt. Daneben läuft mit „Oreo“ ein größeres Update bei vielen Teilen der Oberfläche ein; so etwa bei den Benachrichtigungen, die einen eigenen Kanal für die App-Entwickler bekommen, um den Workflow zu erleichtern. Damit lässt sich endlich auch komplett personalisieren, wie die Benachrichtigungen selbst aussehen - von dem Klingelverhalten über den Ton, die Benutzung einer Status-LED oder anderen Hinweisen lässt sich viel mehr aus den Benachrichtigungen machen. Zudem wurde die Menüführung vereinfacht, um dem einsetzenden „Bloat“ entgegen zu wirken, der zu starken Überflutung der Menüs durch neu hinzu gekommene Features.