LUXEMBURG
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Stipendium bringt Musik- und Theaterschaffende ins frankophone Kanada

Das Kulturministerium schreibt in Zusammenarbeit mit der „Theater Federatioun“ zwei Stipendien für frankophone Musik- und Theaterschaffende aus. Die Stipendiaten nehmen an einem künstlerischen Labor in der kanadischen Region Ottawa-Gatineau teil. Das Projekt findet vom 5. bis zum 17. September vor Ort in Kanada statt.

Hauptstädte als Grundthema

Hintergrund ist die siebte Ausgabe des internationalen Treffens der „Zones Théâtrales“, anlässlich dessen die „Commission internationale du théâtre francophone“ (CITF) und das „Centre national des arts du Canada“ sich für das künstlerische Labor zusammenschließen.

Am Ende werden 18 frankophone Künstler ausgewählt. Die Künstler werden an dem Labor, sowie am Austausch mit anderen Künstlern und dem Publikum teilnehmen. Außer aus Luxemburg werden noch Künstler aus Kanada, Afrika, Quebec, Belgien, Frankreich und der Schweiz teilnehmen.

Thema das künstlerischen Labors ist „der Lärm der Hauptstädte“, sowie die Hauptstädte als Orte von Treffen, Konfrontation, Diversität und Desillusionierung.

Ziele sind unter anderem die Anregung des Austauschs von frankophonen Theater- und Musikschaffenden und die Ermöglichung einer besseren Kenntnis der Schaffensprozesse der Theater im frankophonen Kanada und in Quebec. Für das Stipendium bewerben können sich Kulturschaffende aus den Bereichen Theater und/oder Musik, die Luxemburger sind oder in Luxemburg wohnen. Zudem braucht es rund zehn Jahre Erfahrung oder zumindest zwei der folgenden Kompetenzen: dramatisches Schreiben, Spiel, Inszenierung, Musikkomposition oder die Beherrschung eines Instruments.

Bewerbung bis 5. Mai

Der Wert des Stipendiums beträgt 3.761 Euro und umfasst unter anderem Geld für 13 Übernachtungen, Tagespauschalen, Theatertickets, die Reisekosten übernimmt das Kulturministerium.

Künstler können sich bis zum 5. Mai bei rollier@theater.lu oder per Post bei der „Theater Federatioun“ bewerben. Die Entscheidung fällt in der Woche um den 22. Mai. In der Jury sitzen Frank Feitler, Françoise Pirovalli und Andreas Wagner. Die beiden ausgewählten Kandidaten werden dem Kulturministerium vorgestellt, das die Entscheidung bekanntgeben wird.

Weitere Informationen bei der CITF unter citf.conseildesarts.ca oder den „Zones Théâtrales“ unter www.zonestheatrales.ca