PASCAL STEINWACHS

Für Staatspremier Bettel ist diese Woche verdammt aufregend, verbringt er selbige doch jenseits des Großen Teiches im nicht weniger Großen Apfel, wo nicht nur immer noch großartiges Wetter ist, sondern vor allem auch allerlei große Berühmtheiten derart zahlreich herumschwirren wie anderswo Motten um das Licht. Xavier Bettel durfte dann auch bereits am Montag die Glocken läuten (womit er anscheinend die Börse eröffnete), ehe er einige Stunden später mit Paris Jackson (nicht zu verwechseln mit Paris, Texas) auf einer Bühne stand. Derweil der Internet-„L’Essentiel“ sich freute („Der Premierminister und die Tochter des berühmten Popstars begegneten sich bei einer Veranstaltung am Rande der Uno-Generalversammlung“), blies die Erzbistumszeitung natürlich mal wieder Trübsal, indem sie ihren gestrigen Leitartikel mit „Bettel auf Abwegen“ überschriftete.

Noch schlimmer ging es gestern nur noch im www-„Tageblatt“ zu, wusste dieses doch zu berichten, dass „Horrorclown Pennywise“ aus Luxemburg kommt: „Horrorclown Pennywise kommt aus Luxemburg“. Der größte aller Horrorclowns (derjenige mit der hübschen Tochter und der Plemplem-Frisur) befindet sich
dieser Tage natürlich in New York, aber mit dem wird Xavier Bettel
auch noch fertig...