LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Als „Macher im Hintergrund“ beschrob das „Wort“ dieser Tage die Generalsekretäre der Politparteien, wobei der CSV-Vertreter Félix Eischen besonders hervorgehoben wird. So richtig von Eischen überzeugt ist die frühere Erzbistumszeitung jedoch nicht, sei der „frühere RTL-Moderator“ doch seit seinem Amtsantritt als Generalsekretär „öffentlich nicht groß in Erscheinung getreten, im Parlament äußert sich der Bürgermeister von Kehlen so gut wie nie und auch in seiner Funktion als Parteistratege bleibt er eher im Hintergrund“. Da tut es nicht wundern, dass der christ-soziale General sich auch aus „den Diskussionen rund um die jüngsten Äußerungen von CSV-Parteipräsident Frank Engel“ zurückhielt, aber „Eischens Passivität“ sei wohl darauf zurückzuführen, dass er „niemanden vor den Kopf stoßen“ wolle, so dass man sich fragen darf, warum der Mann überhaupt das Amt des Generalsekretärs übernommen hat. Das Fazit der „Wort“-Politredaktion ist dann auch glasklar, könne Eischen doch im Politmonitor „in erster Linie mit Sympathie und weniger mit Kompetenz punkten“. Wenn das so weiter geht, dann muss sich die ehemals altehrwürdige CSV demnächst neben einem neuen Präsidenten auch noch einen neuen Generalsekretär suchen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit Schiltz & Schiltz...