LUXEMBURG
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„Verkéiersverbond“: Mehr als 555,8 Millionen Routenabfragen über mobiliteit.lu

Im letzten vollen Jahr vor der Einführung der kostenlosen Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im März 2020 hat  der „Verkéiersverbond“ rund 400.000 Verkaufsoperationen verzeichnet, 14 Prozent mehr als noch 2018. Einen deutlichen Zuwachs erlebten die Verkäufe an Fahrkartenautomaten (+29 Prozent auf rund 180.000), vor allem aber die mTicket-App (+47 Prozent auf 68.572 Verkaufsoperationen). Diese Zahlen gehen aus dem Jahresbericht des „Verkéiersverbonds“  für 2019 hervor.

Die neue multimodale Mobilitätsapp wurde seit ihrer Veröffentlichung im September 2019 mehr als 300.000 Mal heruntergeladen. Im Jahr 2019 wurden nicht weniger als 555,8 Millionen Routen gesucht, 14 Prozent mehr als noch 2018. Pro Tag greifen im Durchschnitt 32.000 „unique users“ auf das Hilfsmittel zurück, um zu ihrem Zielpunkt zu gelangen oder ihr Verbindung zu überprüfen. Seit Start der App im Jahr 2011 wurden nicht weniger als rund 549.000 Downloads verzeichnet.

Während App und mobilitéit.lu stärker beansprucht werden, geht die Anzahl der Kontaktaufnahmen mit den Mobilitätszentralen weiter zurück. Rund 246.000 Fahrgäste wurden in den verschiedenen Anlaufstellen gezählt (-13,3 Prozent). Die Anrufe blieben mit 58.744 an der Zahl vergleichsweise stabil (+0,8 Prozent). Trotz einer Zunahme von Mail-Anfragen um 25,5 Prozent auf rund 6.580, reduzierten sich die Informationsanfragen insgesamt um zehn Prozent auf 311.539. Nach Angaben des Jahresberichts sollen sich die „guichets“ stärker um die Orientierung von Reisenden kümmern.

mPass verzeichnete Höhepunkt im August 2019

2019 war dann auch das letzte Jahre des mPass, der ebenfalls im März 2020
verschwinden sollte. Die Verwaltung des mPass machte laut Jahresbericht einen guten Teil der täglichen Arbeit der zuständigen Abteilung aus. Bis Ende 2019 waren noch 25.711 Karten in 237 Unternehmen unterwegs. Im August 2019 kannte die Geschichte des mPass mit 26.476 Abos ihren Höhepunkt.