Was ist das? Samstag, 3.40; Samstag, 3.50; 4.30; 5.00; 11.00; 12.00; 14.00; 15.00; 16.00; 22.00; Sonntag, zu früher Stunde; 12.00; 17.00; 19.00; 20.00; 22.00; Montag, 5.00. Das sind, Sie haben es sicher längst erraten, natürlich 48 Stunden im Leben des Jean Asselborn, die ein frankreichisch schreibender Reporter der Erzbistumszeitung, der den Außenminister dieser Tage ins Wilde Kurdistan begleiten dufte, wie folgt zusammenpoesiert: „Motus perpetuus: étant en route sans cesse on l’attrape en vol, on le rejoint, jamais on ne part avec lui car lui est déjà en route, sans arrêt.“ Es wird aber noch besser: „Il faut le rejoindre en souplesse, se couler dans sa course sans briser son élan car à l‘instar d‘un cycliste il tomberait s‘il cessait de pédaler“. Zärtlicher wurde eine Liebeserklärung wohl selten verfasst.

Keine Liebeserklärung, dafür aber ein Self-Publishing-Büchlein über die Kurienkrankheiten schrob seinerseits Ex-Generalvikar und Immer-noch-Saint-Paul-Chef Erny Gillen („Wie ein Papst Kurien-Krankheiten heilen kann“), in dem er sich heftigst wünscht, dass der Vatikan „als humanitäres Leuchtfeuer mitten in einer opulenten und korrupten Welt“ erscheinen soll. Und wir dachten, die Psychedelic Years wären längst passé. Frohes Eierfärben...