PASCAL STEINWACHS

Donald Trump kann sich freuen, wurde dieser doch jetzt vom einflussreichen US-Magazin „Time“ zur „Person des Jahres“ gekürt, nachdem er im Jahre zuvor - sehr zu seinem Ärger - nur auf Platz drei gekommen war, hatte 2015 doch ausgerechnet jene Politikerin, „die Deutschland ruiniert“, wie Trump Schwarz-Rot-Gold-Kanzlerin Merkel im Wahlkampf zu titulieren pflegte, den ersten Platz ergattert. Der Titel „Person of the Year“ ist indes nicht immer als Auszeichnung gemeint, wurde doch 1938 zum Beispiel ein gewisser Adolf Hitler zur „Person des Jahres“ ernannt, und landete im letzten Jahr der Anführer der IS-Miliz, Abu Bakr al-Baghdadi, auf dem zweiten Platz.

Auf dem ersten Platz des lustige-Statements-zum-Gehälterabkommen-in-der-öffentlichen-Funktion-abgeben landet indes ganz klar Handwerkerchef Romain Schmit. Für ihn stelle das Abkommen ein „Non-Event“ dar, wie er gegenüber der Erzbistumszeitung angab: „Es läuft doch alles super in Luxemburg“. Als richtiger Miesepeter erweist sich hingegen UEL-Generalsekretär Nicolas Henckes, der das neue Gehälterabkommen als „schreckliche Entscheidung“ bezeichnet. Wie kann man nur so spielverderberisch sein...