Das Petrusstal soll zur „ekologescher Visitekaart“ der Hauptstadt werden

Als einer der vier Standorte der Gartenschau LUGA 2023 (die in den Monaten Mai bis Oktober 2023 über die Bühne gehen wird) soll das Petrusstal zur „ekologescher Visitekaart“ der Hauptstadt werden. Deshalb soll die Petruss, die seit 1933 in einem Beton-Bett fließt, nun auch renaturiert werden. Bereits in der Gemeinderatssitzung von Dezember 2016 ging von der Renaturierung der „Péitruss“ die Rede.

Das Restaurationsvorhaben sollte der damaligen Stadtschöffin Viviane Loschetter zufolge „avantgardistisch“ gestaltet sein. Nachdem das Projekt Anfang Juli in der zuständigen Gemeindekommission vorgestellt worden war, nahm der Gemeinderat der Stadt Luxemburg in seiner Sitzung von 8. Juli Stellung zum Kostenvoranschlag betreffend Phase eins des gesamten Projektes zur ökologischen Renaturierung des Petruss-Tals.

In zwei Phasen

Das Projekt der Renaturierung der Petruss soll in zwei Phasen durchgeführt werden. In einer ersten Phase werden die Arbeiten auf dem Abschnitt zwischen der Rue Saint Ulric (in Grund) und der Bourbon-Schleuse durchgeführt. Mit diesen Arbeiten wird im kommenden September begonnen, der Abschluss der Arbeiten ist für 2023, vor Beginn der Gartenschau LUGA 2023, vorgesehen.

Die zweite Phase des Renaturierungsprojektes der Petruss auf dem Abschnitt zwischen der Bourbon-Schleuse und der Rue d’Anvers soll 2024, also nach Abschluss der LUGA, in Angriff genommen werden.
Nachdem eine Machbarkeitsstudie erstellt wurde und zahlreiche Gespräche mit den betroffenen staatlichen Stellen geführt worden sind, soll das Projekt nun wie folgt umgesetzt werden: In einer ersten Phase soll die ökologische Renaturierung des Petruss-Tales durchgeführt werden. In einer zweiten Phase soll dann die Neugestaltung des Parks auf den Flächen entlang der Petruss vorgenommen werden.