LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

Beim „Tageblatt“ will offenbar jemand länger Urlaub machen. Oder wie ist sonst der Vermerk in der Ostersamstagsnummer zu erklären: „Die nächste Ausgabe erscheint am Pfingstdienstag“? Das ist dieses Jahr der 11. Juni, dem Tag an dem in Echternach gesprungen wird und sich wohl wieder heftigst über die Schulfrei-Frage für die Willibrord-Wallfahrt gezankt wird, die dieses Jahr bekanntlich nicht in die Ferienzeit purzelt. Wie dem auch sei: Hoffen wir, dass dann auch die Sonne lacht über Basilika-Town - und der Erzbischof - „ein froher Mensch“, wie er sich kürzlich in dieser Zeitung beschrieb - auch. Denn Anno 2018 war er da ganz schön sauer. Ei. Ei. Ei. Von letzteren haben wir nach den Ostertagen vorerst mal genug. Und von Hasen auch. Die fruchtbaren Hoppler nerven die Australier übrigens furchtbar, wie wir im Kinder-„T“ erfahren, mümmeln sie doch alles weg und untertunneln den ganzen Kontinent. „Darum haben die Australier einfach ihr Lieblingstier, das Känguru, zum Ostertier gemacht“. Bei uns wird in den nächsten Jahren sicher der „Vullejhemp“ das Biest der Osterstunde. Obwohl wir etwas enttäuscht waren, dass das heiß begehrte Dings nicht „Poznennö“ flötet. Wir versuchen mal, es mit „Kachkéis“ zu füttern...