PASCAL STEINWACHS

Wir wissen nicht, wie „déi gréng“-Spitzenpolitiker Fränz Bausch momentan aussieht, aber wie es aussieht, muss er ziemlich schlimm aussehen, ansonsten er sein Aussehen gestern ja wohl kaum zum Inhalt eines Tweets gemacht hätte: „Fir dass et kloer ass, ech sin net mam Velo gefall, mais hun mech banal geschnidden beim Bart machen den Moien“. Ein der Eingeborenensprache nicht mächtiger Bausch-Follower hat das Ganze vorsichtshalber in die „Google translate“-Maschine geschmissen, dürfte aber trotzdem nur Bahnhof verstehen: „Pour que ce soit clair, je ne suis pas tombée amoureuse du buisson, mais mes jambes ont été brûlées à la barbe“. Lustig zu ging es gestern Nachmittag aber auch in der Abgeordnetenkammer auf Krautmarkt, wo - draußen stob der Schnee - die erste Sitzung nach der Sommerpause stattfand, in der gleich acht fuschneue Volksvertreter (eine Frau war leider nicht dabei) vereidigt wurden, darunter auch „ein neuer Abgeordneter, der sich auf eine päpstliche Enzyklika beruft“, wie der Chef der Erzbistumszeitung die Chose auf Twitter ankündigte. Dabei handelt es sich übrigens nicht um den Ex-Priester von „Pimp my church“, Paul Galles, sondern um den grünen Meinungsforscher Charles Margue. So ändern sich die Zeiten...