CLAUDE KARGER

„Wer 20 Jahre lang gepudert wird, der kann nicht verstehen, dass plötzlich die Regeln einer normalen Institution an den eigenen magischen Hof angelegt werden“, schreibt der Leitartikler der Zeitschrift „forum“ unter dem Titel „Der Lack ist ab“ nach dem Entzauberungsbericht des Herrscherhauses. „Bingo, Waringo!“ applaudiert dazu das „T“, das einige wundersame Fragen an seine Leserschaft gestellt hatte und den Premier und Auftraggeber des Berichts flugs mit einer Planierraupe verglich: „Wer es seit langem ahnte, weiß es spätestens seit dieser Woche: Xavier Bettel kann, wenn er will, ein politischer Bulldozer sein“. Für den „Palais“ ist es ein heftiger Ruck, der ihn konsolidieren soll, aber: „en ouvrant la brèche, peut-être a-t-il enclenché la fin de cet anachronisme démocratique“, wie die „woxx“ meint... An der politischen Endstation angekommen ist in dieser hektischen Woche einer, der Bulldozer sogar ins All schießen wollte: „Abgeordnete erinnern sich, dass Etienne Schneider ein „stiller, netter Junge“ war, als er mit 25 Jahren Parteifunktionär wurde. Er folgte seinem Mentor Jeannot Krecké ins Wirtschaftsministerium, wo ihm die Aufsichtsratsposten in staatlichen Energieunternehmen den Charakter verdarben“, schreibt das „Land“. Zum Schluss war der sozialdemokratische Lack ganz ab...