STRASSEN/LUXEMBURG
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Strassen: Neues nationales Zentrum für Kampfsport eröffnet

Hier wird man auf die Matte gelegt, und zwar nach allen Regeln der Kunst. Die Gemeinde Strassen hat ein Herz für Randsportarten, neben dem schon seit einigen Jahren bestehenden nationalen Zentrum für Bogenschießen wurde gestern das neue nationale Kampfsportzentrum in der rue de Reckenthal eingeweiht.

Platzmangel in der Coque

Randsportart ist eigentlich ein irreführender Begriff, denn sowohl beim Bogenschießen als auch beim Karate kann Luxemburg internationale Erfolge vorweisen und so wenige Menschen scheinen diese Sportarten gar nicht zu betreiben. Denn die „Fédération luxembourgeoise des Arts Martiaux“ (FLAM) suchte schon vor Jahren nach einem neuen Quartier, da die Trainingsstätte im Sportzentrum Coque einfach zu klein wurde.

Strassen baute mit Unterstützung des Sportministeriums

2014 fiel die endgültige Entscheidung für den Bau der Kampfsporthalle in Strassen, die zwar von der Gemeinde errichtet, aber wegen der nationalen Bedeutung vom Sportministerium mit 55 Prozent subventioniert wurde. In der Halle gibt es sechs Kampfplätze, vier für Karate und zwei für Judo. In Strassen können in Zukunft auch öffentliche Wettkämpfe ausgetragen werden, solange es nicht mehr als 500 Zuschauer anzieht, denn mit dieser Zahl ist die Kapazität der Tribüne erschöpft.

Zur Eröffnung, die offiziell von Sportminister Romain Schneider vorgenommen wurde, gab es nicht nur Festreden und Einweihungsrituale, sondern auch einige Schaukämpfe . Am 23. September gibt es einen Tag der offenen Tür im Kampfsportzentrum.

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